Nach fast vollständiger Vernichtung der Schwarzmeerflotte durch Ukraine - Jetzt will Russland seine erste unbemannte Anti-U-Boot-Drohne bauen
Russland reagiert auf die Veränderungen im Seekrieg mit einem neuen Projekt. Nach den wiederholten Angriffen ukrainischer Seedrohnen auf Ziele im Schwarzen Meer will Moskau seine Marine technologisch neu aufstellen. Dazu gehört nach Angaben der russischen Führung auch ein unbemanntes Überwasserschiff. Es soll speziell für Einsätze gegen U-Boote gebaut werden. Ukraine setzt Russland auf See unter Druck Seit Monaten setzt die Ukraine im Schwarzen Meer auf unbemannte Boote und hat damit die russische Marine schwer unter Druck gesetzt. „United24Media“, eine ukrainische Plattform, berichtet, dass Russland große Teile seiner Schwarzmeerflotte aus der besetzten Krim nach Noworossijsk und andere weiter entfernte Häfen verlegt habe. Laut „L’Indépendant“ trafen die Angriffe Kriegsschiffe, Patrouillenboote, Landungsschiffe und wichtige Marine-Infrastruktur. Das habe die Abläufe im Schwarzen Meer spürbar verändert. Russland versucht nun offenbar, den Rückstand bei unbemannten Systemen aufzuholen und eigene Systeme schneller in Dienst zu stellen. Russland baut erstes unbemanntes U-Boot-Jagdschiff Russlands Marinechef Admiral Alexander Moissejew erklärte zum russischen Tag der Marine, der Bau eines neuen unbemannten Überwasserschiffs habe bereits begonnen. Das Schiff soll rund 500 Tonnen verdrängen und vor allem der U-Boot-Abwehr dienen. „Es wird das erste Schiff dieser Art und die Grundlage für die weitere Entwicklung unbemannter Systeme schaffen“, sagte Moissejew laut laut „Defense News“, einem Nachrichtenportal zu Militär- und Rüstungsthemen. Moissejew sagte auch, die russische Marine habe zum 1. Juli 2026 ihr erstes Regiment geschaffen. Es sei vollständig auf unbemannte Systeme spezialisiert. Es gehört zur Nordflotte und besteht aus zwei Abteilungen für unbemannte Überwassersysteme und einer Abteilung für unbemannte Unterwasserfahrzeuge. Ein zweites Regiment nach demselben Muster soll bis 2027 in der Pazifikflotte entstehen.