Nach geplatztem Wechsel: VfB Stuttgart gibt Flügelspieler doch ab
Offiziell: Bouanani an 55-fachen Meister verliehen
Nachdem am Deadline Day zahlreiche Abgänge geplatzt sind, hat der VfB Stuttgart nach Transferschluss in Europas Top-Ligen noch einen Offensivspieler abgegeben. Badredine Bouanani verlässt die Schwaben und wechselt auf Leihbasis zu den Glasgow Rangers. Das Sommer-Transferfenster in Schottland schließt erst am heutigen Donnerstag seine Pforten. Medienberichten zufolge haben sich die Rangers eine Kaufoption für den Algerier gesichert, die sich auf 18 Millionen Euro belaufen wird. Sollten die Schotten diese im nächsten Sommer ziehen, könnte Bouanani ihr neuer Rekordtransfer werden.
„Badredine hat in der vergangenen Saison als junger Spieler in 28 Pflichtspielen [zwei Tore und zwei Vorlagen, Anm. d. Red.] sein großes Potenzial gezeigt. Für seine weitere Entwicklung ist es wichtig, regelmäßig auf hohem Niveau zum Einsatz zu kommen. Die Glasgow Rangers bieten dafür sehr gute Rahmenbedingungen. Wir wünschen Badredine eine erfolgreiche Saison in Schottland“, erklärt VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth die Last-Minute-Leihe des Flügelspielers.
Nicht für CL-Kader berufen: Bouanani war beim VfB außen vor
Bouanani konnte den 15 Millionen Euro Ablöse, die der VfB im vergangenen Jahr für seine Verpflichtung an den OGC Nizza zahlte, bisher nicht gerecht werden. Auch in der laufenden Saison hätte er in der gut besetzten Stuttgarter Offensive weiterhin einen schweren Stand gehabt. VfB-Trainer Sebastian Hoeneß nominierte ihn zudem nicht für den Champions-League-Kader. Die Teilnahme an der Königsklasse ist für den 21-Jährigen ohnehin vom Tisch: Die Glasgow Rangers sind dieses Jahr nicht international verteten.
Dennoch ist Bouanani „sehr glücklich“ über den Wechsel in die schottische Championship, heißt es auf der Vereinswebseite. „Ich weiß, es ist eine harte Liga mit vielen Zweikämpfen und hoher Intensität, deshalb muss ich hart arbeiten. Ich habe mittlerweile viel Erfahrung, daher werde ich versuchen, diese in der Liga einzubringen“, so der gebürtige Franzose. Bouananis Abgang hatte sich bereits in den vergangenen Tagen abgezeichnet.
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