Nach Hormus-Ultimatum: Trump-Regierung übermittelt offizielle Antwort an den Iran
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Nach Hormus-Ultimatum: Trump-Regierung übermittelt offizielle Antwort an den Iran
Von: Bedrettin Bölükbasi
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Teheran hat nach eigenen Angaben eine Antwort aus Washington auf seinen Vorschlag für ein Ende des Iran-Kriegs erhalten. Details sind bislang offen.
Teheran/Washington, D.C. – Im Ringen um ein Ende des Iran-Kriegs hat die Führung in Teheran nach eigenen Angaben eine Antwort aus Washington auf ihren jüngsten Vorschlag erhalten. Wie eine iranische Regierungssprecherin am Mittwoch der offiziellen Nachrichtenagentur Irna sagte, legte Außenminister Abbas Araghtschi die US-Antwort bei einer Kabinettssitzung Präsident Massud Peseschkian vor. Konkrete Angaben zum Inhalt machte sie nicht.
Iran-Krieg: Teheran erhält offenbar Antwort aus Washington
Der Iran und die USA hatten die indirekten Gespräche für ein Ende des Kriegs in der vergangenen Woche am Rande der UN-Generaldebatte in New York wiederaufgenommen. Teheran stellt eigenen Angaben zufolge sieben Bedingungen für ein Ende der Angriffe und die Wiedereröffnung der Straße von Hormus. Unter anderem fordert die iranische Führung eine Waffenruhe im gesamten Nahen Osten - auch im Libanon, wo die verbündete Hisbollah-Miliz gegen die israelische Armee kämpft. Zudem verlangt Teheran die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte, die Aufhebung von Sanktionen und ein Ende der US-Blockade iranischer Häfen.
US-Präsident Donald Trump hatte den iranischen Vorschlag zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus bereits am Wochenende zurückgewiesen. Dem US-Nachrichtenportal „Axios“ sagte er allerdings, er rechne mit einer Fortsetzung der Gespräche in den kommenden Tagen. Teheran gab am Wochenende an, auf eine offizielle Antwort über die Vermittler aus Katar zu warten - diese liegt nun vor.
Iran-Krieg: Hormus als Knackpunkt des Konflikts
Die Straße von Hormus steht inzwischen im Zentrum des Konflikts, der Ende Februar mit US-israelischen Angriffen auf Teheran begonnen hatte. Seitdem beansprucht der Iran die Kontrolle über die strategisch wichtige Meerenge, über die vor dem Krieg ein Fünftel der weltweiten Erdöl- und Gaslieferungen lief. Im Gegenzug verhängte Washington eine Blockade gegen iranische Häfen.
Ungeachtet der diplomatischen Bemühungen griffen die iranischen Revolutionsgarden am Mittwoch nach eigenen Angaben erneut kleinere Schiffe beim Versuch an, die Straße von Hormus zu passieren. Die britische Schifffahrtsbehörde UKMTO meldete derweil, dass am Vortag zwei Tanker und ein weiteres Schiff von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen worden seien. Nähere Angaben machte sie nicht. (bb mit Agenturen)