Nach klarer Ansage von Max Eberl: Vincent Kompany fordert Respekt für ein Trio vom FC Bayern
"Wir haben mit Sacha, Bryan und Joao drei Spieler, wo wir sehr offen sind, sie abzugeben", sagte Sportvorstand Max Eberl bei einer Presserunde vergangene Woche und fügte an: "Für die drei wird die Zukunft beim FC Bayern keine sein." Wie ernst es der FC Bayern damit meint, zeigt sich auch bei einem Blick auf die Kaderliste auf der offiziellen Website. Dort sind die drei im Profi-Kader nicht einmal aufgelistet. Nach dem Umgang mit dem Trio gefragt, erwiderte Trainer Vincent Kompany bei einer Pressekonferenz am Montag vor dem Testspiel gegen den Jeju SK FC: "Ich halte es für positiv, dass der Verein klar mit den Spielern kommuniziert. Als ehemaliger Spieler hätte ich mir das auch so gewünscht. Der Verein hat eine klare Stellungnahme abgegeben, sodass wir alle auf einer Linie sind." Gleichzeitig forderte Kompany, Palhinha, Boey und Zaragoza "mit Respekt zu begegnen". Palhinha und Boey sind mit den Münchnern aktuell auf Asienreise, Zaragoza arbeitet an seinem Comeback nach seiner Knie-Entzündung. "Wir werden weiterhin mit ihnen zusammenarbeiten", sagte Kompany und wollte eine überraschende Wende nicht kategorisch ausschließen: "Bis zum Ende der Transferperiode gibt es eine klare Position - und danach werden wir weitersehen." Max Eberl: "Es ist schon Bewegung drin" Aktuell kursieren zwar einige lose Gerüchte über angebliche Interessenten, konkrete Transfers scheinen sich aber nicht anzubahnen. "Irgendwann im August wird es so sein, dass Mannschaften ihre Kader anschauen, vielleicht Erfolge hatten, weil sie sich für Europa qualifiziert haben oder Verletzungen hatten", sagte Eberl am Sonntag. "Auf das wird man ein Stück weit warten, aber es ist schon Bewegung drin." In der vergangenen Saison spielten alle drei leihweise bei anderen Klubs: Palhinha bei Tottenham Hotspur, Zaragoza bei der AS Roma und Boey bei Galatasaray Istanbul.