Nach Kollision mit einem Hirsch: Extremsportler Max Riese (36) tot
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Nach Kollision mit einem Hirsch: Extremsportler Max Riese (36) tot
Von: Lucas Sauter Orengo
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Der Extremsportler Max Riese (36) ist bei einem Radunfall in Bayern gestorben. Er war mit einem Hirsch kollidiert.
Berchtesgaden – Am Dienstagabend (15. September 2026) kam auf der Roßfeld-Höhenringstraße bei Berchtesgaden ein 36-jähriger Radfahrer ums Leben. Eine Autofahrerin entdeckte ihn gegen 20.10 Uhr schwer verletzt etwa einen Kilometer vor der Mautstelle Nord und alarmierte den Rettungsdienst. Trotz des Einsatzes von Feuerwehr, Notärztin und Rettungshubschrauber „Martin 1“ konnte der Mann nicht mehr gerettet werden. Nach Ermittlungen der Polizei stieß er bergab fahrend vermutlich mit einem Hirsch zusammen – die Wucht des Aufpralls war so groß, dass sein Rennrad zerbrach. Das Tier konnte nicht gefunden werden. Ein Sachverständiger soll den Unfallhergang rekonstruieren.
Jede Hilfe kam zu spät: Extremsportler Max Riese (36) in Bayern bei Radunfall gestorben
Bei dem Verstorbenen handelt es sich nach Medienberichten um den Extremsportler Max Riese (36). Die Polizei Berchtesgaden erklärt gegenüber unserer Redaktion, dass Personenangaben grundsätzlich nicht herausgegeben werden könnten, dementierte die Nachricht aber auch nicht. Der aus Sachsen stammende Rennradfahrer lebte zuletzt im Salzburger Flachgau und war in der internationalen Ultra-Cycling-Szene als Ausnahmeathlet bekannt. Erst im Frühjahr 2026 hatte er einen seiner größten Erfolge gefeiert: den Sieg beim „Hellenic Mountain Race“ im griechischen Pindus-Gebirge – einer der härtesten Strecken Europas mit rund 900 Kilometern und etwa 30.000 Höhenmetern über Schotter, Fels und Asphalt.
Seinen Tod machten seine Partnerin sowie die Community „GravGrav“ auf Instagram öffentlich. Riese galt nicht nur wegen seiner sportlichen Leistungen als geschätzt, sondern auch wegen seiner offenen, herzlichen Art. In einer Abschiedsbotschaft heißt es: „Dein Spirit wird in unseren Herzen, in unseren Ideen und in unserem Tun weiterleben.“ Die Polizeiinspektion Berchtesgaden bittet weiterhin Zeugen, sich unter 08652/9467-0 zu melden. (Quelle: Polizei Berchtesgaden, BILD; Salzburger Nachrichten) (lso)