Nach Kompany: Auch Bayern-Boss Eberl fällt aus
Beim FC Bayern gibt es den nächsten krankheitsbedingten Ausfall. Nach Vincent Kompany muss nun auch Sportvorstand Max Eberl kürzertreten.
Beim FC Bayern steht in diesen Tagen einmal mehr die Gesundheit im Mittelpunkt. Nachdem Cheftrainer Vincent Kompany nach seinem Zusammenbruch am vergangenen Freitag weiterhin medizinisch betreut wird, muss nun auch Sportvorstand Max Eberl krankheitsbedingt eine Pause einlegen.
Wie der FC Bayern am Montag mitteilte, hat sich Eberl eine Erkältung eingefangen. Der 53-Jährige kann deshalb nicht wie geplant zur Ballon d’Or-Gala nach London reisen. Dort wird am Montagabend die prestigeträchtigste individuelle Auszeichnung im Weltfußball vergeben.
Für die Münchner ist es damit der nächste prominente Ausfall innerhalb weniger Tage. Anders als bei Kompany besteht bei Eberl allerdings kein Anlass zu größerer Sorge. Der Sportvorstand soll sich aufgrund seiner Erkältung auskurieren und die Reise nach England nicht antreten.
Eberl bleibt Gala fern
Auf der Vereinswebsite teilte der FC Bayern mit: „Unser Sportvorstand Max Eberl muss aufgrund einer Erkältung das Bett hüten und kann daher die Reise zur Ballon d‘Or-Gala am heutigen Montagabend in London nicht mitantreten.“
Für den FC Bayern ist die Veranstaltung dennoch von besonderer Bedeutung. Mehrere Spieler des deutschen Rekordmeisters stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Wahl, allen voran Harry Kane, der zu den großen Anwärtern auf den Ballon d’Or zählt. Eberl wird die Gala allerdings nur aus der Ferne verfolgen können.
Bei Kompany ist die Situation weiterhin deutlich ernster. Der Bayern-Trainer war am Freitag beim Training der Amateure zusammengebrochen und befindet sich seitdem in medizinischer Betreuung. Bis auf Weiteres übernimmt sein Trainerteam den sportlichen Betrieb.
Während bei Kompany noch offen ist, wann er seine Arbeit wieder aufnehmen kann, dürfte es sich bei Eberl um eine wesentlich kürzere Pause handeln. Für den Moment fehlt dem FC Bayern damit aber neben seinem Cheftrainer auch der Sportvorstand.