DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin -0,05 % 64.280,71 USD 08:19:27 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Nach neuen Angriffen Trump erklärt Rahmenabkommen mit Iran für beendet

Welt

Nach den Angriffen der US-Streitkräfte auf Ziele in Iran hat US-Präsident Donald Trump das Rahmenabkommen mit der Islamischen Republik für beendet erklärt. "Was mich betrifft, ist sie vorbei", sagte er am Rande des NATO-Gipfels in Ankara - offenbar bezogen auf die Mitte Juni in Kraft getretene Waffenruhe, die zentraler Teil des Abkommens ist. "Es ist reine Zeitverschwendung, sich mit ihnen abzugeben. Das sind kranke Leute", sagte Trump weiter über die iranische Führung. Zugleich erklärte er aber, dass die Verhandlungen mit dem Regime in Teheran weitergehen könnten. Erneut gegenseitige Angriffe In der Nacht hatte das US-Militär Dutzende Ziele in Iran angegriffen - als Reaktion auf iranische Attacken auf Schiffe in der Straße von Hormus. Das zuständige US-Regionalkommando CENTCOM teilte mit, mehr als 80 Ziele seien angegriffen worden. Als Vergeltung für die US-Angriffe reagierte Iran seinerseits mit Angriffen auf US-Stützpunkte in Kuwait und Bahrain. Die iranischen Streitkräfte hätten mit Raketen und Drohnen "85 wichtige US-Armeeanlagen" in den beiden Ländern angegriffen, hieß es in einer vom iranischen Staatsfernsehen verbreiteten Erklärung der Revolutionsgarde. Rutte: Angriffe "absolut notwendig" NATO-Generalsekretär Mark Rutte bezeichnete die Angriffe der USA als "absolut notwendig". Iran habe die bestehende Waffenruhe verletzt, argumentierte Rutte am Rande des NATO-Gipfels in Ankara. Es sei "absolut entscheidend, dass die USA entschlossen reagieren". Auch Bundesaußenminister Johann Wadephul zeigte Verständnis für die jüngsten US-Angriffe. "Der Iran muss jetzt wirklich verstehen, dass ernsthaft zu verhandeln ist und weitere Militärschläge angebracht sind", sagte der CDU-Politiker auf NDR Info. Teheran habe nicht verstanden, "dass es darauf verzichten muss, eine nukleare Bewaffnung zu haben, und dass es jetzt eine Chance hat, diesen Krieg dadurch zu beenden, dass es sich dazu bekennt und dass es vernünftig verhandelt und nicht weiter schießt". Washington und Teheran hatten sich in den Bemühungen für ein Kriegsende Mitte Juni auf ein Rahmenabkommen geeinigt. Dieses sollte der Ausgangspunkt sein für vertiefte Verhandlungen - die Gespräche gerieten jedoch schon vor den jüngsten Angriffen ins Stocken. Korrespondentin: Trump wirkt ungehalten ARD-Korrespondentin Tina Hassel berichtet vom NATO-Gipfel, dass der US-Präsident auch bei anderen Themen weiter ungehalten scheine. Die Hoffnung der anderen NATO-Partner sei gewesen, dass man ihn "über den Abend hin besser gestimmt bekommt" - offenbar ohne Erfolg: Trump kündigte an, alle Handelsbeziehungen mit Spanien zu beenden. Grund dafür ist, dass sich Spanien im Gegensatz zu den anderen NATO-Staaten weigert, seine Verteidigungsausgaben auf fünf Prozent seiner Wirtschaftsleistung zu erhöhen.

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