Nach nicht mal zwei Jahren im Amt: Trump-Sprecherin schmeißt hin!
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Washington – Paukenschlag im Weißen Haus! Karoline Leavitt (28), die jüngste Pressesprecherin in der Geschichte des Weißen Hauses, wird ihren Job zum Ende des Monats aufgeben. Künftig soll sie als „externe Beraterin“ für Präsident Donald Trump (80) arbeiten. Das teilte der Präsident auf seiner Social-Media-Plattform „Truth Social“ mit. Leavitt galt seit Beginn von Trumps zweiter Amtszeit als eine seiner wichtigsten Verteidigerinnen, immer wieder geriet sie deshalb mit Journalisten aneinander. Künftig wolle sie sich auf ihre Kinder fokussieren, schrieb Trump auf „Truth Social“. Er dankte dabei Leavitt für ihre „phänomenale Arbeit“. Die 28-Jährige war erst Mitte Juli aus einer gut zweimonatigen Baby-Pause zurückgekehrt. Im Mai hatte sie ihr zweites Kind geboren. Zum Abschied erhält Leavitt nach Informationen von „Fox News“ den „Presidential Secretary's Honor Award for Lifetime Achievement“. Die hochrangige Auszeichnung wird an Personen verliehen, die sich über lange Zeit in besonderer Weise um den öffentlichen Dienst verdient gemacht haben. Die Ehrung gilt als außergewöhnliche Anerkennung innerhalb der US-Regierung. Leavitt ist enge Trump-Vertraute Trump bezeichnete in seinem Abschieds-Posting Leavitt als eine seiner „vertrauenswürdigsten Mitarbeiterinnen“ („one of my most trusted aides“). Als „externe Beraterin“ („Outside Advisor“) könnte sie zwar weiter Einfluss auf die Kommunikation des Weißen Hauses nehmen, stünde jedoch nicht mehr täglich am Rednerpult im Presseraum. Leavitt wurde 1997 im Bundesstaat New Hampshire geboren und studierte Politik sowie Kommunikationswissenschaften. Schon während ihres Studiums sammelte sie Erfahrungen in den Medien und arbeitete später im ersten Weißen Haus unter Trump. 2024 wurde sie Sprecherin von Trumps Wahlkampfteam. Privat ist Leavitt mit dem Immobilienunternehmer Nicholas Riccio (61) verheiratet. Das Paar hat eine frischgeborene Tochter und einen Sohn (2). Wer Leavitt als Pressesprecher nachfolgen könnte, ist bislang unklar.