Nach Rot für Ziegner: Lok-Leipzig-Trainer räumt Regel-Lücke ein
Es liefen die letzten Minuten des Spieles von Lok Leipzig gegen den BFC (am Ende 2:2), als es zu tumultartigen Szenen auf dem Platz kam.
Berlins Valdemar Sadrifar und Leipzigs Dorian Cevis beharkten sich an der Seitenlinie und bauten sich voreinander auf. Stirn an Stirn standen sie wie zwei Schafböcke da, Sadrifar drückte wohl etwas mehr und Cevis fiel hin, freilich etwas zu theatralisch. Schiri Marcel Riemer (Eisenhüttenstadt) zückte Gelb für den Berliner – was Lok-Trainer Torsten Ziegner mit Unverständnis quittierte. Er verließ seine Coachingzone mit weit ausgebreiteten Armen, um seinen Unmut zu bekunden. Folge: Glatt Rot! Ziegner verließ die Bank, um sich daneben hinter eine Werbebande zu stellen. Das wird am Sonntag in Jena, wo er auf jeden Fall gesperrt ist, nicht möglich sein.
Lok-Trainer am Sonntag in Jena auf der Tribüne
Ziegner: „Es tut mir weh und leid, dass ich nicht bei der Mannschaft unmittelbar am Spielfeld sein kann. Jetzt werden es Robin und Pipi lösen.“ Damit meint er seine Assistenten Robin Hintz und Tomislav Piplica. „Ich hoffe, dass das Sportgericht dann auch wirklich nur ein Spiel Sperre vorsieht für so ein Vergehen“, so Ziegner weiter, der in Jena auf der Tribüne sitzen will.