Nach Roter Karte: Nächste Hiobsbotschaft für Bensebaini
Für Ramy Bensebaini nahm der Supercup gegen Bayern München gleich doppelt bitteres Ende. Der Dortmunder Verteidiger sah in der Schlussphase nicht nur die Rote Karte, sondern verletzte sich zuvor auch noch bei einem Zusammenprall. Die Diagnose ergab nun eine Rippenprellung.
Bensebaini biss auf die Zähne
Die Verletzung zog sich Bensebaini bereits während der zweiten Halbzeit zu. Bei einem Zusammenprall mit seinem Teamkollegen Waldemar Anton bekam der Algerier dessen Knie in den Oberkörper. Die Schmerzen waren offenbar so stark, dass Bensebaini eigentlich ausgewechselt werden wollte. Weil Dortmund sein Wechselkontingent jedoch bereits ausgeschöpft hatte, musste der Abwehrspieler weitermachen.
Wenig später wurde die Situation dann kurios. In der 90. Minute grätschte Bensebaini gegen Bayerns Ismael Saibari und sah dafür die Rote Karte. Damit war sein Arbeitstag beendet. Nach dem Abpfiff ging es für ihn allerdings noch ins Krankenhaus, wo die Rippenprellung festgestellt wurde.
BVB-Coach Kovac mit Personalsorgen
Wie lange Bensebaini pausieren muss, ist derzeit noch offen. Auch der Einsatz am ersten Bundesliga-Spieltag gegen den HSV am kommenden Samstag ist fraglich. Für Dortmund kommt die Verletzung zur Unzeit. Nico Schlotterbeck und Emre Can stehen in der Defensive ebenfalls nicht zur Verfügung.
Immerhin würde Bensebainis Platzverweis nicht den Bundesliga-Auftakt betreffen. Da die Rote Karte im Supercup ausgesprochen wurde, gilt eine Sperre nicht für den Ligabetrieb. Über das Strafmaß entscheidet das DFB-Sportgericht.
Für Bensebaini bleibt ein Abend, an dem beim BVB und für ihn persönlich wenig zusammenlief – Niederlage gegen Bayern, Platzverweis und Rippenprellung.