DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin -0,04 % 64.285,40 USD 08:14:37 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Nach Sieg gegen Flavio Cobolli Das Fery-Märchen geht weiter

Sport

Der Nachname lädt die Fans natürlich zu Wortspielen ein. "The Fery-Tale continues" ("Das Fery-Märchen geht weiter") oder auch "All aboard the Fery" ("Alle auf die Fähre") wurden in den vergangenen Tagen an der berühmten Church Road zu geflügelten Sätzen. Arthur Fery stellt gerade alles auf den Kopf - da wird selbst die berühmte englische Zurückhaltung an ihre traditionsreichen Grenzen gebracht. Fery schreibt sein ganz eigenes (Tennis-) Märchen fort. Und die englischen Fans sind begeistert. Nummer 114 der Welt In dem distinguierten Stadteil SW19 ist es schließlich keine Selbstverständlichkeit, dass junge und bis vor kurzem noch recht unbekannte Tennisspieler solch eine besondere Beachtung bekommen. Schließlich gingen dort Weltstars wie John McEnroe, Björn Borg, Pete Sampras, Boris Becker, Roger Federer, Rafael Nadal und so viele andere große Spieler ein und aus. Der 23-Jährige ist auf dem besten Weg, sich ebenfalls zu einer Legende zu machen. Als Nummer 114 der Welt und einer Wildcard des Veranstalters gestartet, hat er sich nach dem Drei-Satz-Erfolg gegen den Italiener Flavio Cobolli - immerhin zuletzt Finalist bei den French Open - bis ins Halbfinale gespielt. Eine echte Sensation. Eltern sind Sport-begeistert "Es wird von Match zu Match besser. Das ist unglaublich. Ich kann es einfach nicht fassen", sagte der junge Brite, der in Sèvres, einer Gemeinde vor den Toren von Paris, geboren wurde. Dass der kleine Arthur überhaupt mit Tennis begonnen hat, ist kein Zufall. Der Sport wurde ihm in die Wiege gelegt. Mama Olivia spielte selbst und stand 1991 im Doppel in der ersten Runde der French Open. Als Kind auf der Tribüne Aber auch sein Vater, der französische Finanzmanager Loic Fery, der im Laufe seines Lebens zu Wohlstand und geschätzten 350 Millionen US-Dollar gekommen ist, interessiert sich sehr für Sport. Er ist derzeit Präsident des französischen Fußball-Erstligisten FC Lorient. Die Familie zog nach London, "nur fünf Minuten von dieser Anlage entfernt", verriet Arthur Fery. Schon als Kind und Jugendlicher sei er "zum Turnier gegangen und ich habe auf der Tribüne zugesehen". Unterstützung des Publikums garantiert Es ist erstaunlich, wie unaufgeregt Fery seine Matches bestreitet.Von Nervosität keine Spur. Im Gegenteil: Je hitziger die Atmosphäre, desto ruhiger scheint Fery zu werden. Er nutzt bislang eiskalt die Chancen, die sich ihm auf dem Rasen von Wimbledon bieten. Nun muss er am Freitag gegen Alexander Zverev sein erstes Halbfinale bewältigen. "Ich bin ja nicht blöd. Ich weiß ja, dass ihr ihn anfeuern werdet", sagte Zverev in Richtung des Publikums unmittelbar nach seinem Sieg gegen Taylor Fritz. "Ich muss bei mir bleiben und mich auf meine Stärken besinnen", sagte der Deutsche. Die Unterstützung des britischen Publikums wird groß sein. Fery, der neue Publikumsliebling, will sein Geschichte weiter schreiben. "Un-Fer-Gettable" ("Unvergesslich") titelte die Boulevardzeitung "The Sun" jüngst. Diesen Status hat der junge Mann wohl sogar schon erreicht.

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