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Nach vermeintlichem Pogacar-Paukenschlag - UAE-Boss dementiert Vuelta-Gerüchte

Sport

Nachdem jüngste Medienberichte bereits eine Entscheidung rund um Tadej Pogacars Teilnahme an der Vuelta verkündeten, will man beim Team des Tour-de-France-Siegers davon noch nichts wissen. "Wir werden darüber nachdenken und zu gegebener Zeit eine Entscheidung treffen", erklärte Matxin Joxean Fernandez, Sportdirektor beim Team UAE Team Emirates – XRG, gegenüber der "Marca". "Jetzt ist erst einmal Zeit, das zu genießen, was wir nach drei harten Wochen erreicht haben", sagte er. Damit widerspricht er dem Bericht der "Gazzetta dello Sport", die bereits verkündete, Pogacar habe seine Entscheidung schon getroffen und werde an der diesjährigen Vuelta teilnehmen. Pogacar selbst ließ eine Teilnahme unmittelbar nach seinem Tour-Sieg noch offen: "Wenn die Vuelta morgen beginnen würde, würde ich wahrscheinlich nein sagen", erklärte der Slowene auf der Pressekonferenz nach seinem Triumph. "Aber in zwei Wochen kann ich das noch entscheiden." Ein Start bei der Spanien-Rundfahrt würde ihm die Chance eröffnen, als neunter Fahrer alle drei großen Landesrundfahrten zu gewinnen. Das prestigeträchtige Tour-Vuelta-Double gelang bislang nur drei Fahrern: Jacques Anquetil (1963), Bernard Hinault (1978) und Chris Froome (2017). Vuelta-Boss optimistisch Vuelta-Direktor Javier Guillen zeigt sich derweil zuversichtlich, dass Pogacar an den Start gehen wird – auch wegen des Auftakts in Monaco, wo der Slowene lebt. "Der Fahrer würde gerne kommen", sagte Guillen der "AS". "Wenn Tadej Pogacar zur Vuelta kommt, dann nur, um sie zu gewinnen." Zugleich sieht Guillen keinen Widerspruch zu Pogacars Ambitionen bei der Straßen-WM. Nach seinen Titeln 2024 und 2025 könnte der 27-Jährige am 27. September in Montreal den Hattrick perfekt machen. "Die Vuelta kann sogar ein perfektes Sprungbrett sein", so Guillen. Zunächst steht für Pogacar jedoch Erholung auf dem Programm. Am Wochenende kehrt er in seine Heimat Slowenien zurück, wo er an einem Kriterium in seinem Heimatort Komenda teilnimmt. Zudem will er bei der Tour de France Femmes vor Ort sein, um seine Partnerin Urska Zigart zu unterstützen.

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