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Nach WM-Rangelei mit Argentiniens Paredes: Spanien-Star Gavi äußert sich

Sport

Ausraster nach dem WM-Finale

Argentinier ging auf ihn los: Gavi überrascht mit Aussage

Von t-online, JaS

Aktualisiert am 23.07.2026 - 08:00 UhrLesedauer: 2 Min.

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Nach dem WM-Finale schlägt die Enttäuschung bei mehreren Argentiniern in Aggression um. Eines der Opfer dieses Verhaltens meldet sich nun zu Wort.

Am späten Sonntagabend war im MetLife Stadium vor den Toren New Yorks die ganze Bandbreite an Emotionen zu sehen: Die Spanier jubelten über ihren zweiten WM-Triumph, bei den Argentiniern kullerten nach der Endspielniederlage die Tränen. Die Enttäuschung brachte bei einzelnen Akteuren deren unschöne Seite hervor. So ging Leandro Paredes in einer Rangelei mehrere Gegenspieler an.

Einer davon war Gavi, der sich nun überraschend zu dem Geschehen äußerte. "Ich finde nicht, dass es eine Sanktion geben sollte", ergriff das Opfer laut ESPN überraschend Partei für den Mann, der ihn zweimal zu Boden gedrückt hat.

"Mir ist bewusst, dass dadurch gegenüber den Kindern kein gutes Bild vermittelt wurde, aber zum Fußball gehört nun einmal auch dieser etwas gewalttätigere Teil", begründete er seine Meinung. "Für mich wäre das Logischste gewesen, ihn im Spiel des Feldes zu verweisen und dann hat es sich."

Nicht nur Paredes droht ein Nachspiel

Im Spiel war Paredes, der zur zweiten Halbzeit eingewechselt wurde, mit einer Gelben Karte davongekommen. Nach dem Spiel sah er, anders als zunächst angenommen, auch keine Rote Karte. Eine Strafe droht dem Argentinier aber trotzdem noch. Die Fifa verkündete zu Wochenbeginn, dass die Disziplinarkommission einen Sonderermittler ernannt hat, der die Vorfälle nach dem Schlusspfiff des WM-Endspiels untersuchen soll.

Dann könnten nicht nur Paredes Konsequenzen ereilen, sondern auch Argentiniens Co-Trainer Roberto Ayala. Dieser hatte Dani Olmo mit der Hand im Gesicht erwischt. Im Nachgang kündigte er immerhin eine persönliche Entschuldigung beim spanischen Weltmeister an.

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