Nachbesprechung: Die Erkenntnisse der 10. Etappe der Tour de France 2026
Diese Etappe hatten Tadej Pogacar und sein UAE-Team schon vor einiger Zeit ins Auge gefasst. Der Ort, wo er vor zwei Jahren eine bittere Niederlage gegen Jonas Vingegaard hinnehmen musste, sollte nun unbedingt der Ort eines Triumphes werden. Und das Team UAE ließ von Beginn an keinen Zweifel daran, dass man den ausgearbeiteten Plan in die Tat umsetzt. Die Mannschaft kontrollierte mit den starken Helfern das Rennen, dann kam im Finale der Angriff von Pogacar und der Mann in Gelb brachte zu Ende, was die Kollegen vorbereiteten. Beeindruckend. Mal wieder. Man stellt sich beim Zuschauen die Frage, wann denn der Hunger des Super-Teams gestillt ist, oder man weiter jede Chance nutzen möchte. Drei Etappensiege Pogacar, dazu der Sieg von Del Toro in Barcelona. Nimmt man das Teamzeitfahren zum Auftakt aus und blendet dazu die Massensprints aus, hat UAE vier der sechs übrigen Etappen gewonnen. So dominant Pogacar den Kampf um den Gesamtsieg gestaltet, so dominant ist seine gesamte Mannschaft. Man darf gespannt sein, wie das in den Vogesen weitergeht.