Nachrichten automatisch versenden: WhatsApp arbeitet an neuem Feature
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Milliarden Menschen nutzen WhatsApp zur Kommunikation. Über die Jahre hat der Messenger immer neue Funktionen bekommen. Nun könnte eine weitere hinzukommen, auf die Nutzer schon länger warten: Nachrichten sollen sich künftig im Voraus planen und anschließend automatisch zum gewünschten Zeitpunkt verschicken lassen.
WhatsApp testet geplante Nachrichten
Bereits 2024 hatte WhatsApp-Chef Will Cathcart mitgeteilt, dass ihn mehrfach der Wunsch von Nutzern erreicht habe, Nachrichten planen zu können . Nun rückt die Funktion offenbar näher.
Wie „ WABetaInfo “ berichtet, wird das Feature derzeit in der Beta getestet. Freigeschaltete Nutzer bekommen demnach schrittweise die Möglichkeit, Nachrichten im Voraus einzustellen. Diese werden anschließend automatisch zum festgelegten Zeitpunkt verschickt.
Wann die Funktion für alle Nutzer verfügbar sein wird, ist bislang nicht bekannt.
Nachrichten bis zu zwei Wochen vorausplanen
Die Bedienung soll denkbar einfach sein: Nutzer müssen den Senden-Button gedrückt halten und können anschließend festlegen, wann ihre Nachricht verschickt werden soll. Zur Auswahl stehen dem Bericht zufolge Zeiträume zwischen zehn Minuten und zwei Wochen.
Bereits geplante Nachrichten lassen sich später noch bearbeiten oder löschen. Dazu soll im Informationsbereich des jeweiligen Chats ein entsprechender Eintrag erscheinen.
Auch Fotos und Videos lassen sich planen
Die neue Funktion soll nicht auf reine Textnachrichten beschränkt sein. Nach aktuellem Stand können auch Fotos und Videos für einen späteren Versand vorgesehen werden.
Allerdings gibt es dabei noch eine Einschränkung: Derzeit lässt sich jeweils nur ein Medium auf einmal vorausplanen. Sollen mehrere Fotos oder Videos zeitversetzt verschickt werden, muss der Vorgang also für jedes Medium einzeln durchgeführt werden.
Empfänger sollen dabei nicht erkennen können, dass eine Nachricht vorab geplant worden ist.
Sonderregel für WhatsApp-Gruppen
Auch in Gruppenchats soll das Vorausplanen funktionieren. Dabei gibt es eine Besonderheit: Eine geplante Nachricht geht nach aktuellem Stand nur an Personen, die bereits Mitglied der Gruppe waren, als der Versand geplant wurde.
Tritt jemand erst danach der Gruppe bei, aber noch bevor die Nachricht tatsächlich verschickt wird, erhält diese Person die geplante Nachricht nicht. So sollen Informationen nicht nachträglich an Personen gelangen, die der Gruppe zum Zeitpunkt der Planung noch gar nicht angehörten.
Zunächst nur für Android