Nächste Hitzewelle zeichnet sich schon ab
Startseite Panorama Nächste Hitzewelle zeichnet sich schon ab Von: Dominik Jung Uns auf Google folgen Kaum ist die historische Juni-Hitze vorbei, deuten aktuelle Wettermodelle bereits die nächste extreme Hitzewelle an. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung. Frankfurt – Wer gehofft hatte, dass nach dem Hitze-Wetter im Juni endlich Ruhe einkehrt, wird bitter enttäuscht. Anfang Juli bringen Unwetter und ein Temperatursturz von bis zu 12 Grad zwar kurz Erleichterung, die Werte sacken auf 20 bis 25 Grad ab und es fühlt sich fast schon herbstlich an nach den Wochen der Dauerhitze. Doch genau dieses Wetter-Szenario kennen wir bereits aus dem Juni, als nach einer kühlen und wechselhaften ersten Monatshälfte plötzlich die brutalste Hitzewelle seit Beginn der Wetteraufzeichnungen über Deutschland hereinbrach. Die Wettermodelle zeigen jetzt für den Juli exakt das gleiche Spiel. Nach der kurzen Verschnaufpause drehen die Temperaturen ab dem 10. bis 12. Juli wieder massiv nach oben. Die Kontrollläufe berechnen Temperaturabweichungen von 2 bis 4 Grad über dem Durchschnitt, im Süden und Westen sogar noch mehr. Warum die zweite Julihälfte zur neuen Hitzehölle werden kann Dahinter steckt ein atmosphärisches Grundmuster, das sich in diesem Sommer hartnäckig hält. Ein kräftiges Hochdruckgebiet, das sich immer wieder über Mitteleuropa festsetzt und heiße Luftmassen aus Nordafrika nach Norden pumpt. Die saisonalen Prognosen von ECMWF und NOAA sind sich einig, dass der Juli 2026 insgesamt deutlich zu warm und zu trocken ausfallen wird. Der Juli wird in den Berechnungen sogar als das Wärmemaximum des gesamten Sommers gehandelt. Besonders brisant dabei: Die 28-Tage-Vorhersage des europäischen Wettermodells zeigt für die Woche vom 20. bis 27. Juli weiterhin klar überdurchschnittliche Temperaturen über weiten Teilen Europas. Das Grundmuster bricht einfach nicht zusammen. Drohen erneut Gluttage mit über 40 Grad? Die entscheidende Frage ist jetzt, ob sich erneut eine Omega-Lage aufbaut, also ein blockierendes Hochdrucksystem, das die Hitze tagelang über Deutschland einschließt wie unter einem Topfdeckel. Genau das hatte im Juni zu den historischen Temperaturen von bis zu 42 Grad geführt. wetter.net – das Wetter auf den Punkt gebracht! Dieser Artikel entstand in einer Content-Partnerschaft mit wetter.net. wetter.net bietet Ihnen alles Wissenswerte rund um Wetter und Klima. Auf unseren Seiten finden Sie weltweite Stadt- und Ortsprognosen für die nächsten 14 Tage und das für die ersten 7 Tage in 1-stündiger und für die nachfolgenden Tage in 3-stündiger zeitlicher Auflösung. Wettervorhersagen, Niederschlagsradar, Messwerte, Wetterwarnungen, Deutschlandwetter und Wetter-News informieren über die aktuelle Entwicklung sowie die kommenden Stunden und Tage. Ob es im Juli wieder so extrem wird oder die Werte bei 33 bis 36 Grad bleiben, hängt von der genauen Positionierung des Hochs ab. Klar ist aber schon jetzt, dass die Wahrscheinlichkeit für erneute Hitzetage über 30 Grad und Wüstentage über 35 Grad ab Mitte Juli massiv ansteigt. Dieser Sommer meint es wirklich ernst mit Deutschland.