Nächste spektakuläre Wende beim FC Bayern
Der FC Bayern sucht händeringend nach einem Abnehmer für sein Transfer-Missverständnis Joao Palhinha. In München hoffte man vor allem auf eine Einigung mit Premier-League-Klub Aston Villa, doch die Vorstellungen gingen letztlich zu weit auseinander. Vom Tisch ist der Deal aber offenbar trotzdem nicht, wie es nun heißt. Nächste Wendung im Fall Joao Palhinha: Wie das renommierte Portal "The Athletic" berichtet, hat Aston Villa die Verhandlungen um eine Verpflichtung von Joao Palhinha vom FC Bayern München wieder aufgenommen. Beim Europa-League-Sieger sei man "weiterhin zuversichtlich", eine Einigung erzielen zu können - obgleich mit Newcastle United inzwischen ein Liga-Konkurrent ins Werben eingestiegen ist. Im Telekom Cup am Samstag gegen RB Leipzig (3:1) fehlte der Sechser, obwohl keine Verletzung vorlag. "Es gibt Verhandlungen und es sind Verhandlungen, die zu einem Transfer führen können. Deswegen wollten wir auch kein Risiko eingehen", begründete Sportvorstand Max Eberl den Verzicht auf Palhinhas Dienste. Spekuliert wurde da vor allem über einen Wechsel nach Newcastle, da mit Aston Villa keine Einigung erzielt werden konnte. FC Bayern will Kaderplätze freimachen Mit den Verantwortlichen aus Birmingham waren in den letzten Wochen Gespräche über einen Transfer des 31 Jahre alten Portugiesen geführt worden, wie die Klubs bestätigten. Doch Eberl musste Ende letzter Woche festhalten: "Mit Aston Villa werden wir keine Einigung hinbekommen. Keine Chance." Die Engländer hatten laut "Sky" ein Leihangebot mit Kaufoption gemacht. "Das funktioniert einfach nicht, weil wir auch nicht in der Situation sind, wirklich dann alles machen zu müssen", sagte Eberl zu den Verhandlungen. Die Münchner wollen Palhinha gerne dauerhaft von der Gehaltsliste bekommen. Palhinha war im Sommer nach seinem Leihgeschäft zu Tottenham Hotspur nach München zurückgekehrt, spielt in den Planungen von Trainer Vincent Kompany aber trotz Vertrags bis 2028 keine Rolle mehr. Neben ihm will der deutsche Fußball-Rekordmeister bis zum Ende der Transferperiode am Abend des 1. September auch Sacha Boey und Bryan Zaragoza abgeben. "Wir haben noch fast zweieinhalb Wochen Zeit", sagte Eberl. "Wir haben von Anfang an sehr klar kommuniziert, sowohl intern als auch extern, wie die Situation ist. Es ist immer nicht leicht, solche Entscheidungen zu fällen, solche Mitteilungen zu geben, aber es ist halt auch Teil des Business."