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Nächster Halt: Weltraumbahnhof! Das ist Elon Musks neues 100-Milliarden-Projekt

Wissenschaft

Am Dienstag gab Jeff Landry (55), der Gouverneur des US-Bundesstaats Louisiana, das Wahnsinns-Vorhaben auf einer Pressekonferenz des Unternehmens bekannt, heißt es auf "Space.com".

In der Küstenregion der Gemeinde Vermilion Parish soll für rund 100 Milliarden Dollar die "Starbase Louisiana" entstehen, welche für das Unternehmen von Elon Musk (55) nicht nur eine neue Startanlage, sondern auch Produktionsstätte sein soll. Insgesamt soll der Standort fünf verschiedene Komplexe mit jeweils zwei Starship-Starttürmen umfassen. Das bedeutet, dass SpaceX in Summe zehn neue Startrampen für ihre Raketen bekommt.

Den Treibstoff für diese Raketen möchte das Unternehmen vor Ort produzieren. "Wir planen den Bau eines autarken Weltraumbahnhofs mit eigener Treibstoffproduktion, eigener Stromerzeugung, Tiefsee-Transportkapazitäten, Anlagen zur Fahrzeugaufbereitung und voraussichtlich auch einen eigenen Flughafen", erklärte SpaceX-Präsidentin Gwynn Shotwell (62). Dabei möchte man in erster Linie auf das Erdgas zurückgreifen, welches im Boden von Louisiana schlummert.

SpaceX-Gründer Musk selbst geht davon aus, dass der neue Weltraumbahnhof die Startkapazität des Unternehmens deutlich erhöhen wird. Pro Tag sollen mehr als 30 Raketen von der Starbase ins All starten – pro Jahr heben demzufolge über 10.000 Raketen von der Küste des US-Bundesstaats ab.

Doch dort, wo bald Elon Musks Mega-Flughafen entstehen soll, befindet sich aktuell nichts außer Natur und dass sowohl Flora als auch die dort lebende Fauna durch die donnernden Raketenstarts vertrieben werden, steht außer Frage.

Um die genauen Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt bewerten zu können, steht das Raumfahrt-Unternehmen eng mit örtlichen Behörden im Austausch.

Die SpaceX-Präsidentin versprach: "SpaceX arbeitet mit staatlichen und bundesstaatlichen Behörden zusammen, um Louisianas Küstenschutzplan zu erweitern. Dieser umfasst Küstenschutz, die Wiederherstellung von Marschland und den Erhalt der Tierwelt."

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