Nächster Länderspiel-Ausfall für den HSV: Kuriose Verletzung stoppt Nationalspieler
Droht dem HSV da womöglich der nächste Ausfall? Drei afrikanische Nationalspieler, die im Volkspark ihr Geld verdienen, waren am Dienstag im Einsatz, alle drei siegten – doch einer macht Sorgen: Patson Daka kam verletzungsbedingt nicht zum Einsatz.
Die Verwunderung dürfte am Dienstagabend bei so manchem HSV-Fan groß gewesen sein, als Dakas Name vor dem Afrika-Cup-Qualifikationsspiel Sambias gegen Togo weder in der Startaufstellung noch als Alternative auf der Bank erschien. Bei der 1:3-Pleite in Algerien vier Tage zuvor hatte der Stürmer noch zum Stammpersonal gezählt.
HSV-Profi Daka verletzte sich vergangene Woche gegen Algerien
Der Grund für Dakas Nichtnominierung soll laut sambischer Medienberichte mit genau diesem Spiel zusammenhängen. Gegen Algerien verließ der HSV-Angreifer zur Halbzeitpause das Feld, der Grund soll eine schmerzhafte Verletzung an den Genitalien gewesen sein – so zumindest wird es in Dakas Heimat berichtet. Merkwürdig nur: Am Tage vor dem Spiel gegen Togo, das Sambia 2:0 gewann, ließ der sambische Verband noch wissen, alle Spieler stünden für die Partie zur Verfügung.
Wie genau es Daka geht und wie schwer er sich wirklich verletzt hat, dürfte sich spätestens mit seiner in Kürze erwarteten Rückkehr nach Hamburg klären. In der Vorwoche verletzte sich mit Albert Grønbæk bereits ein anderer HSV-Nationalspieler. Der Däne wird seinem Verein mehrere Wochen lang fehlen.
Daka durfte sich am Dienstag zumindest über Sambias Sieg freuen – und auch zwei weitere HSV-Nationalspieler fuhren Siege ein. Warmed Omari und die Komoren besiegten das von Ex-HSV-Profi Collin Benjamin trainierte Namibia mit 1:0, Omari spielte dabei durch. Das galt auch für Zakaria El Ouahdi, dem bei Marokkos 2:0 in Lesotho von einheimischen Medien eine starke Leistung bescheinigt wurde.