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Nächster Rückschlag für Infantino

Sport

Der französische Fußballverband (FFF) hat sich klar gegen eine Wiederwahl von FIFA-Präsident Gianni Infantino ausgesprochen.

Das Exekutivkomitee der FFF bestätigte am Donnerstag die Linie von Verbandspräsident Philippe Diallo, der sich bereits zuletzt gegen den in die Kritik geratenen Boss des Weltverbandes gestellt hatte.

Europäische Front gegen Infantino wächst

Damit schließt sich Frankreich einer Reihe anderer europäischer Länder an, allein rund zehn Nationen wie Italien oder England hatten Infantino öffentlich die Unterstützung entzogen.

Diallo ist Mitglied des UEFA-Exekutivkomitees und damit auch auf der harten Linie von dessen Präsidenten Aleksander Ceferin unterwegs. Der französische Verbandschef hatte sich gleich gegen Infantinos Vorhaben gewehrt.

Diallo kritisiert FIFA-Boss deutlich

Außerdem äußerte er auch Kritik an den im Vergleich zur Klub-WM niedrigen Preisgeldern für Nationalmannschaften oder generell den Alleingängen des FIFA-Bosses.

Der Schweizer Infantino strebt ungeachtet des krachenden Scheiterns des WM-Investorendeals und der massiven Kritik aus Teilen der Fußballwelt eine weitere Amtszeit an, gewählt wird im kommenden März.

UEFA erhöht Druck vor der Wahl

Neben anderen fordert vor allem die UEFA seinen Rückzug und bereitet eine Strafanzeige in der Schweiz gegen ihn vor. Erstes Ziel der UEFA ist es, Infantino vor seiner angestrebten Wiederwahl zum Aufgeben zu zwingen.

Sollte Infantino kandidieren, wird die UEFA mit großer Sicherheit einen Gegenkandidaten ins Rennen schicken. Vieles deutet darauf hin, dass der Kanadier Victor Montagliani – Chef der Verbände aus Nord-, Mittelamerika und der Karibik (CONCACAF) – als Infantino-Herausforderer antreten könnte. Die Frist für eine Nominierung läuft am 18. November ab.

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