Nadja Benaissa: „Implantat hatte sich wie Mooswuchs ausgebreitet“
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen
Berlin – Zwei Jahrzehnte trug No-Angels-Star Nadja Benaissa (44) Brustimplantate. Doch der Wunsch nach einem schöneren Busen wurde zur körperlichen und seelischen Belastung. Schmerzen in der Brust, geschwollene Gelenke, depressive Verstimmungen. Im Februar 2024 hatte Benaissa schließlich genug. Die Silikon-Polster kamen raus.
Heute spricht die Sängerin offen bei Instagram darüber, warum sie sich damals überhaupt unters Messer legte. Und sie macht keinen Hehl daraus, wie sehr sie ihre Entscheidung später bereute: „Ich habe mir die Brust-Implantate einsetzen lassen aus dummen Gründen, weil ich eine schöne Brust hatte. Aber ich habe mir Komplexe einreden lassen.“
Der Schock kam direkt nach der OP
Nach dem Eingriff merkte die Sängerin, dass sie mit ihrer neuen Brust nicht glücklich war. „Vom ersten Moment an, an dem mir meine neue Brust gezeigt wurde, habe ich gemerkt: Uff, die ist mir zu groß“, erinnert sich Benaissa. Trotz dieses Gefühls blieben die Implantate viele Jahre in ihrem Körper. Die Beschwerden wurden immer stärker. Bei einer Ultraschalluntersuchung kam schließlich ein schlimmer Verdacht auf: Das linke Implantat könnte gerissen sein. Bei der Entfernung bestätigte sich die Sorge. Doch damit nicht genug. Auch das rechte Implantat machte Probleme.
Nadja: „Wie ein Mooswuchs in meiner ganzen Brust“
Was die Ärzte während der Operation entdeckten, schildert Benaissa so: „Das ganze Implantat hatte sich zersetzt und hatte sich wie ein Mooswuchs in meiner ganzen Brust ausgebreitet.“ Eigentlich sollte der Eingriff nur etwa eineinhalb Stunden dauern. Die OP zog sich fast doppelt so lange hin. Und auch danach war die Leidenszeit noch nicht vorbei. Gegenüber RTL erzählte Benaissa: „Es war eine schmerzhafte Zeit. Ich war mental und körperlich ziemlich down.“