DAX +1,75 % 26.039,68 Pkt 18:00:00 MDAX +0,99 % 30.798,65 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,64 % 6.207,07 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,33 % 52.206,73 Pkt 20:01:54 S&P 500 -0,30 % 7.699,46 Pkt 20:01:54 Nasdaq -1,35 % 26.121,54 Pkt 20:01:55 Nikkei +1,10 % 64.659,47 Pkt 07:45:03 Gold -0,75 % 4.021,40 USD 19:51:52 Silber -2,45 % 52,15 USD 19:51:43 Brent -3,79 % 110,95 USD 19:51:22 WTI -0,51 % 102,26 USD 19:51:50 Bitcoin -0,65 % 80.736,21 USD 20:01:45 EUR/USD +0,32 % 1,11660 USD 20:01:44 EUR/GBP -0,10 % 0,83530 GBP 20:01:55 EUR/CHF 0,00 % 0,92230 CHF 20:01:53 EUR/JPY +0,28 % 176,289 JPY 20:01:55

Nahost-Hoffnung: DAX schließt etwas fester -- Anthropic-Börsenprospekt durchgesickert -- OpenAI, SpaceX, Bayer, RENK, Infineon, ASML, NVIDIA, Novo, Commerzbank, NEL, Gold, AMD im Fokus

Wirtschaft

Auch am Dienstag zog der deutsche Aktienmarkt an.

So legte der DAX nach einer stabilen Eröffnung im weiteren Verlauf klar zu und konnte vorübergehend sogar Marke von 25.500 Punkten übertreffen. Letztlich verließ die Anleger aber der Mut und der Leitindex schloss nur 0,10 Prozent höher bei 25.399,21 Punkten.

Der TecDAX baute derweil seine frühen gewinne aus und beendete die Sitzung 0,9 Prozent fester bei 4.003 Zählern.

Dabei stützten rückläufige Ölpreise. Wie am Vormittag vom iranischen Außenminister verlautbart, gehen die Verhandlungen mit den USA über die Straße von Hormus weiter. In dem festgefahrenen Konflikt versuche aktuell der Golfstaat Katar eine Lösung zu finden, sagte Abbas Araghtschi laut seinem Ministerium in New York. "Die Anleger setzen mit deutschen Standardwerten auf eine mögliche Deeskalation im Nahen Osten und die damit verbundenen positiven Folgen für Inflation und Weltkonjunktur", kommentierte Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets.

Unter den Einzelwerten ging es nach einer Schwäche der Technologiebranche am Vortag wieder nach oben. Und wieder dürfte dabei angesichts eines anstehenden KI-Gipfeltreffens im Weißen Haus entsprechende Fantasien eine Rolle spielen. Anthropic sorgte außerdem für Neuigkeiten in puncto Börsengang, der zuletzt in der Schwebe war. Berichten zufolge strebt das KI-Unternehmen eine Bewertung von über zwei Billionen US-Dollar an.

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Anleger griffen an Europas Börsen am Dienstag zu.

Der EURO STOXX 50 legte nach einem kaum veränderten Start zu und ging mit einem Plus 0,30 Prozent bei 6.320,26 Punkten in den Feierabend.

Insbesondere Tech-Werte entwickelten sich heute stark. Kurstreiber war unter anderem die Rally von NVIDIA am Vorabend. Zudem sorgte der Prospekt zum Börsengang von Anthropic für Zuversicht. "Das hebt die Vorsicht nach dem Zurückrudern von OpenAI wieder auf", sagte ein Händler. Laut den Strategen der Helaba treiben vor allem "exorbitante" Ausgabepläne von Anthropic für die KI-Infrastruktur von bis zu 518 Milliarden US-Dollar.

Im Fokus stehen weiterhin die festgefahrenen Waffenstillstandsverhandlungen zwischen den USA und dem Iran. Zwar hat US-Präsident Donald Trump einen Verhandlungsvorschlag aus dem Iran abgelehnt, Presseberichten zufolge nehmen die Transporte durch die Straße von Hormus aber wieder zu. Die Exporte von Rohöl aus dem Nahen Osten sind in diesem Monat laut Öldaten-Trackern auf das höchste Niveau seit Beginn des Krieges im Februar gestiegen.

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Die Wall Street präsentiert sich im Dienstagshandel zurückhaltend.

So eröffnete der Dow Jones 0,13 Prozent leichter bei 51.416,96 Zählern und liegt auch anschließend moderat in rotem Terrain.

Der technologielastige NASDAQ Composite tendiert zeitweise nahe der Nulllinie, nachdem er zum Start noch um 0,33 Prozent auf 26.908,76 Punkte gestiegen war.

Positiv aufgenommen werden die fallenden Ölpreise und Renditen, wenngleich sich diese weiterhin auf einem hohen Niveau bewegen. Die Ölpreise geben aufgrund von Anzeichen für eine Erholung der Rohölexporte aus wichtigen Förderländern im Nahen Osten nach. Im September erreichten die Rohölexporte aus der Golfregion laut Daten von Kpler 80 Prozent des Vorkriegsniveaus. Unterdessen hat Saudi-Arabien nach einer Reparatur den Ölexport durch die Ost-West-Pipeline wieder aufgenommen, was auf eine sich verbessernde Versorgungslage hindeutet.

Vor dem Arbeitsmarktbericht am Freitag und mangels konkreter Verhandlungsfortschritte im Nahost-Konflikt dürfte sich die Kaufbereitschaft aber in Grenzen halten. Die Verhandlungen mit den USA über die Straße von Hormus gehen nach Worten des iranischen Außenministers weiter. In dem festgefahrenen Konflikt versuche aktuell der Golfstaat Katar eine Lösung zu finden, sagte Abbas Araghtschi laut seinem Ministerium.

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Auch am Dienstag waren an den Börsen in Fernost überwiegend rote Vorzeichen zu sehen.

So verzeichnete der japanische Nikkei 225 letztlich Verluste von 0,60 Prozent auf 65.481,27 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland zeigte sich der Shanghai Composite hingegen mit plus 0,18 Prozent auf 3.830,45 Zählern robust.

In Hongkong war wiederum ein Minus zu sehen: Der Hang Seng gab um 0,48 Prozent auf 24.523,57 Einheiten nach.

Asiens Börsen zeigten sich am Dienstag überwiegend schwächer und knüpften damit an die Verluste der Wall Street an. Wie schon in New York bremsten die weiter steigenden Renditen die Kauflaune der Anleger. Die US-Marktzinsen kletterten auf neue 19-Jahreshochs, getrieben vom Ölpreis: Nachdem Washington ein iranisches Angebot zur Wiederöffnung der Straße von Hormus gegen Gegenleistungen abgelehnt hatte, zog Brent auf gut 107 Dollar je Fass an.

Besonders unter Druck standen erneut Technologiewerte. Höhere Zinsen drücken die Bewertungen, da künftige Gewinne stärker abgezinst werden, und verteuern zugleich Kredite, und das mitten in einer Phase massiver KI-Investitionen. Zusätzlich belasteten Hinweise auf ein langsameres KI-Tempo wegen Sicherheitsbedenken: Laut Wall Street Journal hat OpenAI den Start seines nächsten Modells abgesagt, weil es interne Sicherheitsprüfungen nicht bestanden hatte. Marktteilnehmer sehen dadurch die hohen Investitionen im Sektor zunehmend kritisch.

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