DAX +0,66 % 25.629,24 Pkt 18:00:00 MDAX -0,82 % 31.980,52 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,21 % 6.358,01 Pkt 18:00:00 Dow Jones +1,73 % 52.485,03 Pkt 23:22:18 S&P 500 +2,37 % 7.489,72 Pkt 23:22:12 Nasdaq +3,81 % 25.373,85 Pkt 23:15:59 Nikkei +4,03 % 64.362,02 Pkt 08:45:03 Gold +1,43 % 4.107,00 USD 22:59:54 Silber +0,34 % 57,79 USD 22:59:48 Brent 0,00 % 90,12 USD 20:28:19 WTI 0,00 % 84,67 USD 22:59:59 Bitcoin +0,46 % 63.051,76 USD 15:06:53 EUR/USD +0,52 % 1,15270 USD 23:29:53 EUR/GBP -0,31 % 0,85510 GBP 23:29:53 EUR/CHF -0,23 % 0,93060 CHF 23:29:53 EUR/JPY -3,08 % 181,491 JPY 23:29:53

Nahost-Krieg aktuell: Saudische Tanker meiden Bab-al-Mandab-Meerenge

Welt

Newsblog zum Krieg in Nahost Gefahr durch Huthis: Saudische Tanker fahren riesigen Umweg Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Die USA raten ihren Bürgern in Jordanien zur Ausreise. Saudische Öltanker meiden eine kritische Meerenge. Alle Entwicklungen im Newsblog. Sonntag, 2. August Saudische Tanker meiden umkämpfte Meerenge Mehrere saudische Öltanker meiden offenbar die gefährliche Route durch das Rote Meer und nehmen stattdessen den deutlich längeren Weg rund um Afrika. Nach Schiffsverfolgungsdaten, die vom Fachportal "gcaptain.com" ausgewertet wurden, steuern sechs Tanker des staatlichen Schifffahrtsunternehmens Bahri Ziele an, die auf eine Umfahrung des Bab al-Mandab hindeuten. Die Reise dürfte sich dadurch um mindestens zwei Wochen verlängern. Hintergrund sind die anhaltenden Angriffe der vom Iran unterstützten Huthi-Miliz. Diese hatte zuletzt auch Schiffe bedroht, die saudi-arabische Häfen am Roten Meer anlaufen. Während einige Tanker die Meerenge weiterhin passieren, weichen andere auf alternative Routen aus. Bahri äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht zu den Fahrten. Trump: Sage Angriffe auf den Iran vorerst ab US-Präsident Donald Trump gibt offenbar die Hoffnung auf ein Abkommen mit dem Iran nicht auf. Er kündigte in der Nacht zum Sonntag auf Truth Social an, die für das Wochenende geplanten Angriffe auf das Land zunächst abzusagen. Er forderte Teheran aber auf, möglichst schnell einem Deal zuzustimmen. Bislang waren ähnliche Versuche meist in den letzten Phasen der Abstimmungen gescheitert. Trump schrieb, dass er Israel an seiner Seite habe. USA warnen Bürger vor Eskalation Die USA haben ihre Bürger im Nahen Osten vor einer Eskalation gewarnt und raten zur Abreise. "Amerikaner, die sich derzeit im Nahen Osten aufhalten, sollten Vorsicht und erhöhte Wachsamkeit walten lassen und auf Flugstornierungen, zeitweise Luftraumsperrungen und mögliche Reiseunterbrechungen vorbereitet sein", heißt es auf der Webseite der US-Botschaft im jordanischen Amman. IN den vergangenen Wochen gab es Angriffe auf US-Einrichtungen in Jordanien. Einige Fluggesellschaften in der Region haben die Wiederaufnahme früherer Flugpläne verschoben; andere haben einige Routen gestrichen. Amerikaner in der Region sollten eine Ausreise in Erwägung ziehen oder bereit sein auszureisen, sollte es zu einer Eskalation kommen. Iran warnt vor "abenteuerlichen Aktionen" Der Iran warnt die USA vor "abenteuerlichen Aktionen". Er habe dies am Samstag in separaten Telefongesprächen mit seinem türkischen Amtskollegen und dem pakistanischen Armeechef klargemacht, schreibt der iranische Außenminister Abbas Araghtschi auf Telegram. Der Iran sei bereit, auf jedwede "Aggression" entschlossen zu reagieren. Samstag, 1. August Iran greift Regierungsgebäude in Kuwait an Der Iran hat nach Angaben Kuwaits ein Regierungsgebäude und weitere "wichtige Einrichtungen" in dem kleinen Golfstaat angegriffen. Auch Fahrzeuge eines Unternehmens seien mit Drohnen angegriffen worden, teilte das kuwaitische Außenministerium mit. Die Streitkräfte hätten seit dem frühen Morgen feindliche Drohnen bemerkt und abgeschossen, teilte die Armee mit. Durch herabfallende Trümmerteile habe es einige Schäden gegeben. Opfer habe es aber nicht gegeben. Die Armee sprach wie zuvor von einer "iranischen Aggression" gegen Kuwait. Kuwait wurde zusammen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten im Krieg besonders häufig angegriffen. In dem Land sind wie in den weiteren Golfstaaten US-Soldaten stationiert. Tanker vor der Küste Omans angegriffen In der Straße von Hormus ist vor der Küste des Omans erneut ein Tanker angegriffen worden. Er sei von einem "unbekannten Geschoss" getroffen worden, das Schäden am Maschinenraum verursacht habe, meldete die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO). Es gebe keine Verletzten oder Umweltschäden. Der Vorfall ereignete sich demnach rund 20 Kilometer nordöstlich des omanischen Ortes Lima. Der Iran verlangt, dass Schiffe in der Straße von Hormus eine Route entlang seiner Küste nehmen. Teheran hat wiederholt erklärt, nur die vom Iran vorgegebene Route durch die Meerenge sei sicher. Der Streit um die für den globalen Handel mit Öl, Gas und Dünger wichtige Meerenge und die Frage, wie die Durchfahrt geregelt wird, ist ein wesentlicher Grund, warum der Krieg zwischen den USA und dem Iran zuletzt wieder eskalierte. Iran droht mit Angriffen auf kritische Infrastruktur Angesichts von US-Medienberichten über einen geplanten neuen Großangriff auf Ziele im Iran droht Teheran mit Gegenschlägen auf Einrichtungen der kritischen Infrastruktur in Israel und den Golfstaaten. Das berichteten die iranischen Nachrichtenagenturen Tasnim und Fars unter Berufung auf Sicherheitskreise. Die USA müssten sich bewusst sein, dass Energieanlagen von weltweiter Bedeutung in Saudi-Arabien und in Katar innerhalb der Reichweite iranischer Raketen lägen, hieß es bei Fars weiter. Auch Anlagen in Kuwait und den Vereinigten Arabischen Emiraten wurden genannt. Medien: Neue Iran-Angriffe schon am Wochenende US-Präsident Donald Trump erwägt US-Medienberichten zufolge bereits an diesem Wochenende neue Angriffe auf Ziele im Iran. Das berichteten etwa der US-Sender CBS News und das "Wall Street Journal" unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

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