DAX +0,41 % 26.440,31 Pkt 18:00:00 MDAX +0,40 % 32.464,39 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,09 % 6.539,59 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 53.732,41 Pkt 22:41:05 S&P 500 +0,48 % 7.785,76 Pkt 22:39:27 Nasdaq +0,53 % 26.729,16 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,59 % 68.713,80 Pkt 08:45:03 Gold +1,69 % 4.437,30 USD 23:00:00 Silber +0,36 % 65,11 USD 22:59:58 Brent +1,67 % 88,52 USD 22:59:58 WTI +1,42 % 82,40 USD 22:59:59 Bitcoin +0,05 % 63.053,20 USD 05:00:50 EUR/USD +0,37 % 1,15730 USD 23:29:57 EUR/GBP +0,11 % 0,85480 GBP 00:09:58 EUR/CHF +0,34 % 0,94060 CHF 23:29:57 EUR/JPY +0,38 % 184,365 JPY 23:29:57

Nahost-Krieg: Iran kritisiert Trump - "Du hast Niederlage erlitten"

Welt

Newsblog zum Krieg in Nahost Iran zu Trump: "Du hast Niederlagen erlitten" Aktualisiert am 16.08.2026 - 02:57 UhrLesedauer: 13 Min. Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Der Iran streitet mit Katar um vermisste Piloten. Ein iranischer Offizieller verlangt von Trump, "die Niederlagen zu akzeptieren". Alle Entwicklungen im Newsblog. Sonntag, 16. August Iranischer Offizieller: Trump muss Niederlagen akzeptieren Der Iran hat Trumps Ansprüche an die Straße von Hormus mit deutlchen Worten zurückgewiesen. Der stellvertretende Außenminister Kazem Gharibabadi schrieb auf X, dass Trump die Realität akzeptieren müsse. "Akzeptiere ein für alle Mal die Realität: Bis jetzt hast du strategische und schwere Niederlagen erlitten. Solange Sie die Realität der Niederlage nicht akzeptieren und Ihre unrealistischen Wahnvorstellungen nicht aufgeben, wird der Iran die Blockade weiterhin durchsetzen", schrieb er. Samstag, 15. August Katar: Haben keine Piloten aus dem Iran in Gefangenschaft Katar hat die Darstellung des Irans zurückgewiesen, Piloten aus dem Land gefangenzuhalten. Der Sprecher des Außenministeriums, Madschid al-Ansari, drückte in einer Mitteilung auf der Plattform X zugleich Verwunderung über die "irreführenden Aussagen" zu einem Zeitpunkt aus, in der diplomatische Bemühungen liefen, um die Spannungen in der Region zu deeskalieren. Katar vermittelt neben Pakistan im Konflikt zwischen dem Iran und den USA. Iranische Medien hatten am Samstag eine Stellungnahme des Leiters des Ausschusses für vermisste Personen beim Generalstab der iranischen Streitkräfte verbreitet. Iran verlangt Freilassung von drei Kampfpiloten Der Iran hat die Freilassung von drei im Oman festgehaltenen Kampfpiloten gefordert. Die drei Piloten seien nach dem Absturz ihres Kampfflugzeugs im März von katarischen Soldaten gefangengenommen worden, erklärte der General Mohammed Baghersadeh am Samstag nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Fars. Die iranische Luftwaffe hatte im März einen US-Militärstützpunkt im Oman angegriffen. Die Leiche eines bei dem Einsatz getöteten Piloten war nach Angaben Teherans Ende Juli an den Iran übergeben worden. Die drei anderen Kampfpiloten galten bislang offiziell als vermisst. In einem Brief an das Rote Kreuz verlangte Baghersadeh die Freilassung der Piloten und beklagte, dass es ihnen bislang nicht erlaubt worden sei, Kontakt zu ihren Familien oder den iranischen Behörden aufzunehmen. Katar hat den Vorwurf inzwischen zurückgewiesen, iranische Piloten festzuhalten. Diese hätten Anfang des Jahres den katarischen Luftraum verletzt und auf Kontaktversuche nicht reagiert, erklärt das katarische Außenministerium auf X. Such- und Rettungsteams hätten später die sterblichen Überreste eines der Piloten gefunden. Der Iran sei zur Koordination der Übergabe kontaktiert worden. Der Sprecher teilte mit, Teheran habe bislang noch nicht auf eine Anfrage reagiert, Einzelheiten seiner Operationen zu prüfen. Tote bei israelischem Angriff im Südlibanon Bei zwei israelischen Luftangriffen im Südlibanon sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Beirut mindestens neun Menschen getötet und elf weitere verletzt worden. Demnach wurden zwei Häuser in den Außenbezirken der Städte Ansar sowie Deir al-Sahrani getroffen. Bei dem Angriff in Ansar wurden offiziellen Angaben zufolge neun Menschen getötet und zwei verletzt. In Deir al-Sahrani seien zwei Tote und neun Verletzte gemeldet worden. Die israelische Armee bestätigte beide Militäreinsatze. Ziel seien Stützpunkte der "Hisbollah-Terrororganisation" gewesen. Der Angriff erfolgte laut israelischem Militär als Reaktion auf einen vorherigen Beschuss von Soldaten am Ali-al-Taher-Pass. Dieser liegt in einer von Israel einseitig erklärten "Sicherheitszone" im Südlibanon. Ein dpa-Fotograf vor Ort in Ansar berichtete, auch Anwohner hätten von einem Hisbollah-Stützpunkt gesprochen. So seien Aufnahmen in einigen Bereichen des zerstörten Hauses verboten worden, ebenso von einem zerstörten Auto und einem gegenüberliegenden, bewaldeten Tal. Israel als auch die vom Iran gesteuerte Hisbollah werfen sich gegenseitig regelmäßig Verstöße gegen eine Waffenruhe vor. Israel hat nach eigenen Angaben einseitig eine "Sicherheitszone" im Südlibanon verfügt, um Angriffe der Hisbollah auf den Norden des Landes zu verhindern. Das von Israel kontrollierte Areal umfasst nach geografischen Berechnungen libanesischer Medien rund 620 Quadratkilometer. Dies entspricht einem Anteil von etwa sechs Prozent der Fläche des Landes. Iran kämpft gegen Ölverschmutzung im Küstengebiet Nach Monaten der Gefechte um die Schifffahrt in der Straße von Hormus kämpft der Iran nach eigenen Angaben gegen eine massive Ölverschmutzung im Meer nahe der Insel Gheschm. Erste Maßnahmen zur Eindämmung eines Ölteppichs seien eingeleitet, berichtete die iranische Zeitung "Etemad". Bereits am Freitag hatte der staatliche Nachrichtenagentur Irna berichtet, dass 3,2 Hektar eigene Küste sowie neun Hektar der Küstengewässer betroffen seien. Es seien unter anderem Mangrovenwäldern betroffen. Vorher hatte es von offiziellen Stellen noch geheißen, die Ölverschmutzung sei bereits eingedämmt. In dem Irna-Bericht hieß es, auch Brutgebiete für Meeresschildkröten seien betroffen. Man gehe davon aus, dass die Ölverschmutzung vom Meer aus an die Küste getrieben worden sei. Die genaue Ursache sei bisher nicht ausgemacht, hieß es bei "Etemad". Um faktisch die Schifffahrt durch die für den internationalen Handel wichtige Straße von Hormus zu blockieren, hatten Streitkräfte der Islamischen Republik seit Ausbruch des Iran-Kriegs viele Frachter attackiert. Die USA reagierten mit einer Seeblockade für iranische Schiffe und feuerten ebenfalls mehrfach, um diese manövrierunfähig zu machen. Auch an der Küste Omans breitet sich ein Ölteppich aus. Dort war der Tanker "Caroline Bezengi" auf Grund gelaufen, der Russlands sogenannter Schattenflotte zugerechnet wird und unter EU-Sanktionen steht. Er droht nach Experteneinschätzung auseinanderzubrechen. Ob die Ölverschmutzung an der iranischen Küste mit der "Caroline Bezengi" in Zusammenhang steht, ist unklar. Loading... Loading... Loading... Trump will Meerenge zu US-Gebiet erklären – Teheran reagiert US-Präsident Donald Trump stößt mit seiner Äußerung, die Straße von Hormus zum US-Territorium erklären zu wollen, auf Widerspruch in Teheran. "Die Straße von Hormus war iranisch, ist iranisch und wird iranisch bleiben", erklärte Irans Vize-Außenminister Kasem Gharibabadi auf X. Die für die Weltwirtschaft äußerst wichtige Meerenge werde "nur auf Befehl des Iran geöffnet und geschlossen". Trump hatte am Freitag an einer Polizeiakademie im Bundesstaat New York gesagt: "Nachdem wir den Iran besiegt haben, werde ich die Straße von Hormus schon bald zum Territorium der Vereinigten Staaten erklären. Es ist wahr", unterstrich Trump seine Aussagen vor jubelnden Anhängern und Polizisten. Ein Vertreter des Weißen Hauses sagte allerdings nach Angaben des "Wall Street Journal" später, dass Trump einen Scherz gemacht habe.

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