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Nahost-Krieg: Vier Tote bei Raketenangriff der Huthis auf Hafenstadt Mokka

Welt

Newsblog zum Krieg in Nahost Trump: Straße von Hormus wird US-Territorium Aktualisiert am 14.08.2026 - 23:43 UhrLesedauer: 8 Min. Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Die Huthi-Terrormiliz schlägt erneut zu. Die USA wollen den Iran wirtschaftlich in die Knie zwingen. Alle Entwicklungen im Newsblog. Freitag, 14. August Iran weist Trumps Drohungen zurück Der Iran lässt sich nach den Worten von Vize-Außenminister Kasem Gharibabadi nicht von Drohungen oder Machtdemonstrationen der USA einschüchtern. Die strategisch wichtige Straße von Hormus werde nur unter der Kontrolle des Iran gesperrt oder freigegeben, teilt Gharibabadi auf der Kurznachrichtenplattform X mit. Er reagiert damit auf US-Präsident Donald Trump, der angekündigt hat, die Meerenge zu US-Territorium zu erklären. Es war zunächst unklar, wie ernst Trump diese Ankündigung meinte. Trump will Straße von Hormus zu US-Territorium machen US-Präsident Donald Trump will die Straße von Hormus nach eigener Aussage nach dem Ende des Iran-Krieges zu US-Territorium erklären. "Sobald wir den Iran besiegt haben – der gerade eine vernichtende Niederlage erleidet –, werde ich die Hormus-Straße zum Territorium der Vereinigten Staaten erklären", sagte er bei einem Auftritt im Bundesstaat New Jersey. Nähere Angaben dazu machte Trump zunächst nicht. Die Ölpreise waren infolge des Iran-Krieges in die Höhe geschossen, weil der Iran mit Drohungen den Schiffsverkehr in der Meerenge beeinträchtigt. Die Meerenge ist eine der wichtigsten Handelsrouten für Öl und Gas und zudem zentraler Streitpunkt zwischen Washington und Teheran. Vier Tote bei Raketenangriff der Huthis auf Hafenstadt Bei einem Raketenangriff der Huthi-Rebellen auf die jemenitische Hafenstadt Mokka am Roten Meer wurden nach Angaben der international anerkannten Regierung vier Zivilisten getötet. Die islamistische Terrormiliz habe sechs ballistische Raketen abgefeuert, hieß es. Die Huthis erklärten dagegen, sie hätten militärische Ziele der von Saudi-Arabien unterstützten Truppen beschossen. Zudem meldete die von der Miliz kontrollierte Nachrichtenagentur Saba eine Drohnenattacke der Gruppe auf eine Anlage des Ölkonzerns Saudi Aramco im saudischen Nadschran. Eine Bestätigung aus Riad lag zunächst nicht vor. Kushner reist wohl nach Israel Der US-Gesandte und Schwiegersohn von Präsident Donald Trump, Jared Kushner, plant einem Medienbericht zufolge in der kommenden Woche eine Reise nach Israel. Dort wolle er über die Lage im Gazastreifen beraten, berichtet das Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf Insider. Zudem werde Kushner in Kairo mit Vermittlern aus Ägypten, Katar und der Türkei zusammentreffen, heißt es in dem Bericht weiter. Vance: Ziel ist niedriger Ölpreis US-Vizepräsident JD Vance hat einen niedrigen Ölpreis als wichtigstes Ziel seines Landes im Iran-Krieg bezeichnet. Das zweitwichtigste Ziel sei es, dass der Iran nie in den Besitz von Atomwaffen gelange, sagte Vance am Donnerstag dem Fernsehsender Fox News. Bisher hatte Präsident Donald Trump immer erklärt, der Grund für den Beginn des Krieges sei die Verhinderung von Atomwaffen in den Händen Teherans. "Ich weiß, dass der Ölpreis heute gefallen ist und weit unter den Höchstständen aus der Anfangsphase des Konflikts liegt", sagte Vance. "Das ist das oberste Ziel: Öl und Gas für die US-Bürger im ganzen Land günstig zu halten." Weiter sagte der Vizepräsident: "Und das zweite Ziel ist es natürlich, sicherzustellen, dass der Iran niemals in den Besitz einer Atomwaffe gelangt." Vance zeigte sich überzeugt, "dass wir dabei sind, beide Ziele zu erreichen". USA wollen Iran wirtschaftlich isolieren Die USA werden US-Finanzminister Scott Bessent zufolge beispiellose Maßnahmen gegen den Iran ergreifen. "Wir werden Maßnahmen anwenden, wie sie in der Geschichte der wirtschaftlichen Isolierung eines Landes noch nie dagewesen sind", sagte Bessent in der TV-Sendung "Rob Schmitt Tonight" des US-Senders Newsmax. Für die kommende Woche kündigte er weitere Erklärungen an. "Es wird eine Kombination aus einer wirtschaftlichen Isolierung sein (...) und der fortgesetzten Blockade in der Straße von Hormus, die verhindern wird, dass irgendetwas in die iranischen Häfen hinein- oder herausgelangt", so der Minister. Zwei Ölschiffe angegriffen Zwei Schiffe des staatlichen emiratischen Ölkonzerns Adnoc sind in der Straße von Hormus angegriffen worden. Bei dem Vorfall in der Meerenge sei niemand verletzt worden, berichtete die staatliche emiratische Nachrichtenagentur WAM. Über mögliche Schäden an den Schiffen gab es zunächst keine Angaben. Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) verurteilten den Angriff, für den sie den Iran verantwortlich machen, aufs Schärfste. Das Außenministerium in Abu Dhabi betonte, dass der Angriff einen eklatanten Verstoß gegen die Resolution 2817 des UN-Sicherheitsrats darstelle, die die Freiheit der Schifffahrt bekräftigt. Donnerstag, 13. August Israel tötet Hamas-Kommandeur und Polizeichef in Gaza Die israelische Armee hat binnen eines Tages zwei gezielte Angriffe im Gazastreifen ausgeführt. Eine der Attacken traf ein Hamas-Mitglied. Es habe sich dabei um einen Kompaniekommandeur des militärischen Flügels der Terrororganisation gehandelt, teilte Israels Militär am Nachmittag mit. Der Getötete habe Angriffe gegen israelische Soldaten vorbereitet. Loading... Loading... Loading... Aus medizinischen Kreisen vor Ort hieß es, ein Palästinenser sei in der Stadt Chan Junis im Süden des Gazastreifens getötet worden. Augenzeugen bestätigten, dass es sich bei ihm um einen Kommandeur der Hamas gehandelt habe. Wenig später griff die israelische Armee mit einer Drohne auch in Gaza-Stadt an. Dabei wurde laut dem Hamas-geführten Innenministerium der Polizeichef des Palästinensergebiets getötet. Jamal Abu Kamil wurde demnach in seinem Fahrzeug getötet.

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