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Nahost: Länder transportieren wohl heimlich Öl durch Straße von Hormus

Wirtschaft

Newsblog zum Krieg in Nahost Länder transportieren wohl heimlich Öl durch Straße von Hormus Aktualisiert am 17.08.2026 - 09:36 UhrLesedauer: 16 Min. Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Offenbar wird heimlich Öl durch die Straße von Hormus transportiert. Der Iran nimmt einzelne US-Soldaten ins Visier. Alle Entwicklungen im Newsblog. Montag, 17. August Länder transportieren offenbar heimlich Öl durch Straße von Hormus Mehrere Länder des Persischen Golfs transportieren offenbar mithilfe sogenannter "Schattenschiffe" heimlich Öl durch die Straße von Hormus. Das Vorgehen, bei denen die Schiffe mit ausgeschaltetem Transponder durch die Meerenge fahren und so keine Standortdaten übermitteln, läuft laut der Agentur Bloomberg bereits seit mehreren Monaten. Demnach gehe es um ein Transportvolumen von mehr als vier Millionen Barrel pro Tag. Nach der Durchfahrt soll das Öl im Golf von Oman auf andere Schiffe umgeladen werden, die die Ware zum Zielhafen transportieren. Im Golf von Oman zeigt sich offenbar eine deutliche Häufung von Tankern, die auf Ware der Straße von Hormus warten. Allein die Ölgesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate hat zuletzt rund 135 Millionen Barrel Öl an Käufer auf der ganzen Welt verkauft und eine neue Verkaufsrunde angekündigt. Profitieren sollen auch der Irak, Katar und Kuwait. Sonntag, 16. August Kushner trifft Hamas-Vertreter in Ägypten Jared Kushner, US-Unterhändler und Schwiegersohn von Präsident Donald Trump, hat in Ägypten Gespräche über die Zukunft des Gazastreifens geführt. Er traf in El Alamein den ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi, auch der Außenminister Badr Abdel-Atti und Geheimdienstchef Hassan Raschad seien zugegen gewesen. Kushner werde in Ägypten zudem eine Hamas-Delegation treffen, verlautete aus Kreisen der islamistischen Terrororganisation. Die Zusammenkunft sei vom ägyptischen Geheimdienst vermittelt worden. Anschließend reise Kushner weiter zu Gesprächen nach Israel. Er wolle dort Ministerpräsident Benjamin Netanjahu treffen. Dieser hatte vorige Woche gesagt, Israel lehne den Fahrplan des "Board of Peace" für den Gazastreifen ab. "Die israelische Armee wird keinerlei Abzug vollziehen, bis die Hamas entwaffnet ist", sagte Netanjahu. Außerdem bekräftigte der Regierungschef seine Ablehnung eines unabhängigen palästinensischen Staates. Der ranghohe Hamas-Vertreter Bassem Naim sagte dagegen, die Hamas bleibe dem Gaza-Fahrplan verpflichtet. Israel meldet Tötung von Hisbollah-Kommandeur im Südlibanon Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben einen ranghohen Kommandeur der libanesischen Hisbollah-Miliz gezielt getötet. Der Befehlshaber sei am Samstag bei einem Angriff in Deir al-Sahrani im Südlibanon getroffen worden. Aus dem Ort waren nach offiziellen libanesischen Angaben vier Tote und 17 Verletzte gemeldet worden. Von der Hisbollah gab es zunächst keine offizielle Mitteilung zur Tötung des Kommandeurs. Nach Darstellung der israelischen Armee handelte es sich bei dem Angriff um eine "Reaktion auf Einsätze der Hisbollah gegen israelische Soldaten in der Sicherheitszone". Bei dem Angriff einer mit Sprengstoff beladenen Drohne seien am Ali-al-Taher-Pass drei israelische Soldaten schwer verletzt worden. Der getötete Kommandeur sei in der Vergangenheit an mehreren Angriffen auf israelische Soldaten beteiligt gewesen, darunter mit Sprengstoffdrohnen, hieß es. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Insgesamt waren am Samstag bei zwei israelischen Luftangriffen im Südlibanon nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Beirut mindestens elf Menschen getötet und 19 verletzt worden. Der libanesische Ministerpräsident Nawaf Salam erklärte auf X, es handele sich bei den Angriffen um eine "äußerst ernste Angelegenheit", die Bemühungen zur Stabilisierung untergrabe. Die iranische Armee setzt nach einem Bericht des Nachrichtenportals Avash ein Kopfgeld von umgerechnet 25.000 Euro für jeden getöteten oder gefangen genommenen US-Soldaten aus. Demnach verdoppelt sich die Summe, wenn Frauen amerikanische Soldaten festnehmen oder töten. Das Kopfgeld sei vom Oberbefehlshaber der regulären iranischen Armee, Amir Hatami, ausgelobt worden. Hintergrund sind die anhaltenden militärischen Spannungen zwischen den USA und dem Iran. Gegen ein Rahmenabkommen vom 17. Juni, das ein dauerhaftes Ende des Krieges an allen Fronten vorsah, haben beide Seiten in den vergangenen Wochen mehrfach verstoßen. Iran fordert von Katar Zulassung von Untersuchung zu festgehaltenen Piloten Der Iran fordert Katar auf, einem iranischen Team vor Ort die Untersuchung des Schicksals festgehaltener Piloten zu gestatten. Ein Experte der Luftwaffe und ein Untersuchungsteam warteten seit Monaten auf die Einreise nach Katar, sagte Mohammed Bakersadeh, ein Kommandeur im Generalstab der iranischen Streitkräfte, der halbamtlichen Nachrichtenagentur Tasnim zufolge am Sonntag. Bakersadeh warf den Behörden in Katar vor, die Untersuchung zu verzögern und die Rückkehr der Piloten in den Iran zu verhindern. Er forderte zudem das Internationale Komitee vom Roten Kreuz auf, den Fall dringend zu verfolgen. Katar bestreitet, iranische Piloten festzuhalten. Die Regierung in Doha hatte am Samstag mitgeteilt, ihre Such- und Rettungsteams hätten die sterblichen Überreste eines Piloten gefunden. Im März hätten iranische Flugzeuge den katarischen Luftraum verletzt und nicht auf Kontaktversuche reagiert. Katar habe den Iran kontaktiert, um die Übergabe der sterblichen Überreste zu koordinieren. Zudem sei Teheran eingeladen worden, die Einzelheiten der Such- und Rettungsaktionen zu überprüfen. Eine Antwort sei jedoch nicht eingegangen. Loading... Loading... Loading... Direktor: Betrieb im Hafen von Mokka eingestellt Der Handels- und Schiffsverkehr im Hafen der jemenitischen Stadt Mokka ist eingestellt worden. Die sei nötig geworden, nachdem der Hafen in den vergangenen Tagen bei Angriffen der Huthi-Rebellen von mehr als 25 Raketen getroffen worden sei, teilt der Hafendirektor mit. Bei den Angriffen seien sieben Menschen ums Leben gekommen und Schäden in Höhe von schätzungsweise 16 Millionen US-Dollar entstanden, sagt er.

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