Nahost-Ticker: Angriff auf Tanker in der Straße von Hormus
10.25 Uhr: Saudi-Arabien erwägt offenbar Ausbau von Öl-Pipeline wegen Iran-Krieg Saudi-Arabien prüft nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters einen Ausbau seiner Ost-West-Pipeline zum Roten Meer. Ziel ist es demnach, größere Mengen Rohöl exportieren zu können, ohne die Straße von Hormus passieren zu müssen. Wie fünf mit den Plänen vertraute Personen berichteten, führt das Königreich erste Gespräche mit Nachbarstaaten über eine Erhöhung der Transportkapazität um bis zu zwei Millionen Barrel pro Tag. Den Insidern zufolge würde ein Ausbau der Pipeline jedoch Investitionen in Milliardenhöhe erfordern und mehrere Jahre dauern. Anlass für die Überlegungen ist der Ende Februar von den USA und Israel begonnene Krieg gegen den Iran, der zu einer Sperrung der Straße von Hormus für die Schifffahrt geführt hat. 09.46 Uhr: Explosionen erschüttern Umgebung von Macrons Hotel in Damaskus In der syrischen Hauptstadt Damaskus sind nach Angaben aus Sicherheitskreisen Sprengsätze in der Nähe eines Hotels explodiert, in dem der französische Präsident Emmanuel Macron untergebracht werden sollte. Ein Reuters-Reporter vor Ort berichtete von mehreren Explosionen, aufsteigendem Rauch und weiträumigen Straßensperren. Macron ist der erste führende Politiker eines EU-Mitgliedstaats, der Damaskus seit dem Sturz des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad besucht. 08.35 Uhr: Trauerfeiern für Chamenei gehen in Pilgerstadt Ghom weiter Im Iran werden die öffentlichen Trauerfeierlichkeiten für den getöteten obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei heute, am vierten Tag in Folge, fortgesetzt. In der Stadt Ghom, dem religiösen Zentrum der schiitischen Geistlichkeit des Landes, leitete der 93-jährige Geistliche Abdullah Dschawadi-Amoli am frühen Morgen das Totengebet, wie iranische Staatsmedien berichteten. Auf Luftaufnahmen waren zahlreiche Trauernde in der Pilgerstadt zu sehen. Für Mittwoch sind weitere Trauerzeremonien im Irak geplant. Die Beisetzung Chameneis soll am Donnerstag in seiner Heimatstadt Maschhad stattfinden. 07.37 Uhr: Iran - Gespräche mit den USA nur ohne Drohungen Der Iran will nach Angaben von Außenminister Abbas Araghchi keine Verhandlungen über ein endgültiges Abkommen mit den USA aufnehmen, solange aus Washington Drohungen kommen. Auf der Plattform X erklärte Araghchi, Gespräche über ein abschließendes Abkommen würden unter diesen Bedingungen nicht beginnen. Hintergrund ist eine Äußerung von US-Präsident Donald Trump, der angekündigt hatte, „den Job zu Ende zu bringen“, sollte keine Einigung erzielt werden. Araghchi verwies auf ein im vergangenen Monat unterzeichnetes Zwischenabkommen, in dem sich beide Seiten verpflichtet hätten, auf die Androhung oder Anwendung von Gewalt gegeneinander zu verzichten. 05.41Uhr: Iranisches Staatsfernsehen - Beschossener Tanker hat Warnungen ignoriert Nach Angaben des iranischen Staatsfernsehens habe der beschossene Tanker in der Straße von Hormus Warnungen missachtet. Das Schiff sei beschossen worden, nachdem es entsprechende Warnungen ignoriert habe, meldete der Sender unter Berufung auf nicht genannte Quellen. Dem Bericht zufolge transportierte der Tanker Flüssigerdgas aus Katar. Das Staatsfernsehen deutete an, dass der Iran hinter dem Angriff stehe. Eine offizielle Bestätigung der iranischen Führung gab es zunächst nicht. 04.11 Uhr: Angriff auf Tanker in der Straße von Hormus Ein Tanker ist in der Straße von Hormus nach Angaben der britischen Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) von einem bislang unbekannten Geschoss getroffen worden. An Bord sei ein Feuer ausgebrochen, teilte die Behörde unter Berufung auf die Schiffsbesatzung mit. Der Vorfall ereignete sich demnach rund acht Seemeilen vor dem omanischen Küstenort Lima. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Wer für den Angriff verantwortlich ist, war zunächst unklar. Das US-Nachrichtenportal "Axios" berichtete unter Berufung auf zwei US-Beamte, die iranischen Revolutionsgarden hätten mindestens zwei Raketen auf Frachtschiffe abgefeuert. Einer der Beamten erklärte demnach, zwei Schiffe seien durch den Beschuss schwer beschädigt worden. Eine offizielle Stellungnahme der US-Regierung lag zunächst nicht vor. 23.30 Uhr: Netanjahu warnt Trump vor Kampfjetdeal mit Erdogan Kurz vor dem Nato-Gipfel in Ankara hat der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu US-Präsident Donald Trump vor dem Verkauf von Kampfjets an die Türkei gewarnt. Netanjahu sagte am Montag dem US-Sender Fox News, die Türkei dürfe keine F35-Maschinen oder Kampfjet-Triebwerke erhalten. Dies würde "das Kräftegleichgewicht im Nahen Osten stören". Experten rechnen dennoch mit einer Ankündigung Trumps. 22.00 Uhr: Israel fordert vollständige Entwaffnung der Hamas Israel hat die von der Hamas verkündete Auflösung ihrer Regierung im Gazastreifen als "Trick" bezeichnet und die Entwaffnung der islamistischen Palästinenserorganisation gefordert. "Solange die Hamas ihre Waffen behält, wird natürlich jede zivile Regierung so handeln, wie es die Hamas vorschreibt", schrieb der israelische Außenminister Gideon Saar am Montag im Onlinedienst X. Israel bestehe auf der Umsetzung des "Trump-Plans" für Frieden im Gazastreifen. Die Hamas gibt an, ihre Regierung in dem Küstenstreifen aufgelöst und so den Weg für ein mit Fachleuten besetztes Gremium zur Verwaltung des Palästinensergebiets freigemacht zu haben. Dadurch solle die Übergabe der Verwaltungs- und Regierungsgeschäfte an das Nationale Komitee für die Verwaltung des Gazastreifens (NCAG) erleichtert werden. 20.25 Uhr: Leichnam Chameneis in Ghom eingetroffen Der Leichnam des früheren iranischen obersten Führers Ayatollah Ali Chamenei ist vor einem für Dienstag geplanten weiteren Trauerzug in der schiitischen Gelehrtenstadt Ghom eingetroffen. Dies berichtete am Montagabend das iranische Staatsfernsehen in Onlinediensten, wobei es Fotos eines Hubschraubers mit Chameneis Leichnam bei der Landung in Ghom zeigte. 18.34 Uhr: Teilnehmer des Trauerzugs für Chamenei in Teheran fordern "den Kopf von Trump" Beim Trauerzug für Irans oberstem Führer Ayatollah Ali Chamenei skandierten die Menschen heute Parolen gegen die USA und Israel. Chamenei war zu Beginn des US-israelischen Krieges gegen den Iran Ende Februar getötet worden. Zur Zahl der Teilnehmer an dem Trauermarsch äußerten sich die iranischen Behörden zunächst nicht, im Vorfeld hatten sie mit bis zu 20 Millionen Menschen bei den tagelangen Trauerfeiern gerechnet. Das Staatsfernsehen sprach von Millionen Teilnehmern an dem Marsch. "Wir wollen kein Abkommen, wir wollen den Kopf von Trump", riefen Teilnehmer des Trauerzuges. 18.02 Uhr: Trump stellt Iran erneut Ultimatum - Einigung oder "wir bringen die Sache zu Ende" US-Präsident Donald Trump hat dem Iran erneut mit einem Militäreinsatz gedroht. Entweder werde eine Einigung erzielt oder die USA würden "die Sache zu Ende bringen", sagte Trump im Weißen Haus. Er bevorzuge zwar ein Abkommen, da er nicht wolle, dass die Bevölkerung leide. Zugleich erklärte er, die USA könnten die Infrastruktur und Energieversorgung des Landes innerhalb kurzer Zeit zerstören. Die jüngste Gesprächsrunde zwischen Washington und Teheran war ohne erkennbaren Durchbruch zu Ende gegangen. 16.13 Uhr: Hamas löst De-facto-Regierung im Gazastreifen auf Die radikal-islamische Hamas hat ihre De-facto-Regierung im Gazastreifen aufgelöst. Damit signalisierte die mit dem Iran verbündete Palästinenser-Organisation ihre Bereitschaft, die Amtsgeschäfte an eine Gruppe palästinensischer Technokraten zu übergeben, wie es der den USA unterstützte Gaza-Friedensplan vorsieht. Die Hamas dringt im Gegenzug darauf, dass Israel andere Teile des Plans einhält. Die Auflösung des Gremiums, das die Ministerien seit mehr als einem Jahrzehnt beaufsichtigte, war ein zentraler Bestandteil des von US-Präsident Donald Trump vorgeschlagenen Nachkriegsplans für den Gazastreifen seit dem Inkrafttreten einer brüchigen Waffenruhe im Oktober. 13.25 Uhr: Bericht - Millionen Menschen und Racheschwüre bei Trauerzug für Chamenei Im Iran sind nach staatlichen Angaben mehrere Millionen Menschen der Trauerprozession für den getöteten obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei gefolgt. Die Staatsagentur Irna sprach von Millionen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, nannte jedoch keine genaue Zahl. In der Stadtmitte zog der Sarg des Ende Februar getöteten Staatsoberhaupts bei Temperaturen von weit über 30 Grad über die Hauptverkehrsachse vom Osten in den Westen der Stadt, begleitet von Menschenmassen. Viele Teilnehmer der Prozession skandierten "Rache, Rache" sowie "Tod für Amerika" und "Tod für Israel". Einige Anhänger hielten Plakate hoch, auf denen US-Präsident Donald Trump als Zielscheibe dargestellt war. 13.02 Uhr: Anti-amerikanische und anti-israelische Parolen bei Trauerzug für Chamenei Während der Trauer-Kundgebungen für den getöteten Ayatollah Ali Chamenei kam es zu zahlreichen anti-amerikanischen und anti-israelischen Äußerungen. Demonstranten verbrannten während des Trauerzugs US-amerikanische und britische Flaggen. Einige Teilnehmer bewarfen eine Plakatwand mit Steinen, auf der US-Präsident Donald Trump mit einem auf seinen Kopf gerichteten Fadenkreuz zu sehen war. "Die USA haben unseren Vater getötet", hieß es auf dem Plakat, und weiter: "Wir werden euch nicht entkommen lassen!" Frauen in schwarzen Tschadoren hielten rote Schilder mit der englischen Aufschrift "KILL TRUMP" in die Höhe. Andere Demonstranten trugen Plakate mit den Gesichtern von Trump, US-Vizepräsident JD Vance, US-Verteidigungsminister Pete Hegseth und dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu im Fadenkreuz, versehen mit der Aufschrift "Es wird Blut fließen". 12.50 Uhr: Maersk und Hapag-Lloyd nutzen wieder Route über Suezkanal Die dänische Reederei Maersk schickt einige ihrer Schiffe zukünftig wieder durch den Suezkanal. Damit nehme man eine Route ihres gemeinsamen Netzwerks mit Hapag-Lloyd wieder auf, statt die Fracht um das südafrikanische Kap der Guten Hoffnung zu leiten, teilte das Unternehmen mit. Die Entscheidung erfolge nach einer gründlichen Bewertung der Sicherheitslage im Roten Meer. Es sei ein erster Schritt zu einer schrittweisen Rückkehr auf die Route. Wegen der Angriffe der mit dem Iran verbündeten jemenitischen Huthi-Miliz in der Region hatten Reedereien das Rote Meer gemieden und ihre Schiffe in den vergangenen Jahren um Afrika herumgeleitet. 12.16 Uhr: Offenbar starke Beteiligung an Trauerzug für Chamenei Die iranischen Behörden haben noch keine Zahlen zur Beteiligung der Bevölkerung an den Trauerfeierlichkeiten für den getöteten Ayatollah Chamenei bekannt gegeben, Luftaufnahmen, die im iranischen Staatsfernsehen ausgestrahlt wurden, zeigten jedoch eine kilometerlange Menschenmenge, die größer zu sein schien als die beim Trauerzug für den 2020 getöteten General der Revolutionsgarde, Ghassem Solemani. Damals gab es mehr als eine Million Teilnehmer. Die Trauerfeiern hatten am Samstag begonnen und sollen bis Donnerstag dauern. Chameneis Sohn und Nachfolger Modschtaba Chamenei war bei den Trauerfeierlichkeiten bislang nicht zu sehen. Berichten zufolge ist er bei dem Angriff auf seinen Vater verletzt worden. Israel hatte während des Krieges gedroht, auch ihn zu töten. 11.22 Uhr: Behörden appellieren an Bevölkerung, sich bei Trauerzug besonnen zu verhalten Die iranischen Behörden sind offenbar sehr um einen geordneten Ablauf der Trauerfeierlichkeiten für Ayatollah Chamenei in Teheran bemüht. "Wir bitten die Bevölkerung, sich friedlich zum Asadi-Platz zu begeben", wo der Trauerzug vorbeikommen soll, erklärte General Hassan Hassansadeh, ein ranghoher Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden. Die Behörden fürchteten offenbar ein erneutes Chaos wie bei den Trauerfeierlichkeiten für Chameneis Vorgänger, Ayatollah Ruhollah Khomeini, im Jahr 1989. Damals waren bei einem Massengedränge mehr als zehn Menschen ums Leben gekommen und mehr als 10.000 weitere verletzt worden. Außerdem hatten seinerzeit zahlreiche Trauernde das Fahrzeug gestürmt, wobei das Leichentuch zerriss und Khomeinis Leichnam zu Boden fiel. 09.02 Uhr: Trauerzug für Chamenei durch Teheran hat begonnen In der iranischen Hauptstadt Teheran hat der Trauerzug für den zu Beginn des Iran-Krieges getöteten Obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei begonnen. Chameneis mit einer Flagge bedeckter Sarg wurde auf einem Lastwagen durch die Straßen gefahren - ebenso wie die Särge seiner Angehörigen, die bei einem israelischen Luftangriff am 28. Februar ebenfalls getötet worden waren. Entlang der Route wurden erneut Racherufe laut. An der Strecke waren Schilder zu sehen, die zum Mord an US-Präsident Donald Trump und dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu aufriefen. Die Särge sollen nach Angaben der Revolutionsgarde zwölf Stunden lang durch die Straßen Teherans gefahren und dann zum Flughafen gebracht werden. Die iranische Führung hofft auf große Menschenmengen, die den Rückhalt des theokratischen Systems in der Bevölkerung demonstrieren sollen. Insgesamt rechneten die Behörden in Teheran mit bis zu 20 Millionen Teilnehmern an den Trauerzeremonien. Sonntag und Montag wurden zu Feiertagen erklärt, damit die Bevölkerung Abschied von Chamenei nehmen kann. Die Trauerfeiern hatten am Samstag begonnen und sollen bis Donnerstag dauern. 07.48 Uhr: Sicherheitsexpertin – Iran-Krieg zeigt, dass Washington vermehrt auf eigene Faust handelt Claudia Major, Expertin für Sicherheitsfragen der US-amerikanischen Denkfabrik German Marshall Fund, ist der Meinung, dass der Iran-Krieg bei den Europäern den Eindruck verstärkt habe, dass die USA verstärkt dazu neigen unilateral zu handeln. Eine Lehre aus dem Iran-Krieg ist laut Major auch, dass die USA Verbündete notfalls im Stich ließen, in diesem Fall Israel. „Für die europäischen Verbündeten stellt sich die Frage, wie lange sie sich auf die Unterstützung der USA verlassen können - natürlich ist die Nato ein anderes Bündnis, aber die Frage der langfristigen Verlässlichkeit stellt sich“, erklärte sie gegenüber der DPA. Israel und die USA hatten den Krieg gegen den Iran Ende Februar gemeinsam begonnen - im Verlauf des Kriegs traten die unterschiedlichen Interessen der Verbündeten aber immer mehr zutage. Während Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu für eine Fortsetzung der militärischen Offensive war, drängte Trump auch angesichts innenpolitischen Drucks auf ein Ende des in den USA unpopulären Kriegs. 06.11 Uhr: Wadephul - Iran soll für Minenräumung in Straße von Hormus bezahlen Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat eine finanzielle Beteiligung des Iran an einer möglichen europäischen Minenräummission in der Straße von Hormus ins Gespräch gebracht. "Der Iran hat rechtswidrig eine internationale Seefahrtsstraße vermint", sagte Wadephul dem "Handelsblatt" einem Vorabbericht zufolge. Zwar werde Deutschland bei einer Räumung der Fahrrinne durch europäische Staaten vorerst keine Gebühren verlangen. Im Grunde sei dies jedoch gerechtfertigt, erklärte der Minister weiter. Der Iran müsse dafür aufkommen, da ein vom dortigen Regime angerichteter Schaden beseitigt werde. Eine Entscheidung über eine Beteiligung der Bundeswehr an dem Einsatz solle noch im Sommer fallen. 05.57 Uhr: Iran nimmt weiter Abschied von Ex-Staatsoberhaupt Chamenei – Spekulationen um Nachfolger In der iranischen Hauptstadt Teheran soll heute die öffentliche Trauerfeier für den verstorbenen Obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei fortgesetzt werden. Vor der Beerdigung des iranischen Staatsoberhaupts soll dessen Leichnam in einer Prozession durch die Millionenmetropole Teheran geführt werden. Der Trauerzug für den früheren Religionsführer beginnt weit im Osten der Hauptstadt und führt über die zentrale Hauptverkehrsachse bis zum Asadi-Turm im Westen der Stadt, wie die Regierung mitteilte. Aus Sicherheitsgründen sperrte der Iran für Montag den Luftraum über Teheran. Auch für Dienstag und bis zu Chameneis Beerdigung am Donnerstag wurden zeitweise und örtlich begrenzte Einschränkungen beim Flugverkehr verkündet. Chameneis Sohn Modschtaba war eine Woche nach dem Tod seines Vaters Anfang März zum neuen Staatsoberhaupt ernannt worden, trat seitdem jedoch nicht öffentlich auf. Das löste Spekulationen über seinen Gesundheitszustand aus. Auch für die Beerdigung in Maschhad ist unklar, ob er erscheinen wird. Iranischen Medien zufolge ist nicht vorgesehen, dass der 56-Jährige ein Gebet leitet. Im Audio: Totengebet für Chamenei findet ohne seinen Sohn statt