Nahost-Ticker: Trump kündigt erneut Blockade iranischer Häfen an
20.20 Uhr: USA – Seeblockade beginnt ab Dienstag 22.00 Uhr Das US-Militär verhängt nach Angaben des von der US-Marine geführten Joint Maritime Information Center (JMIC) am 14. Juli um 22.00 Uhr MESZ eine Seeblockade gegen den Iran. Die Maßnahme gelte für jeglichen Schiffsverkehr unabhängig von der Flagge und umfasse die gesamte iranische Küste einschließlich aller Häfen und Ölterminals. Die Durchfahrt neutraler Schiffe durch die Straße von Hormus zu Zielen außerhalb des Iran werde nicht behindert. Humanitäre Hilfslieferungen seien nach vorheriger Inspektion weiterhin zulässig. 19.15 Uhr: UN-Schifffahrtsorganisation lehnt Trumps geplante Hormus-Gebühr ab Die UN-Schifffahrtsorganisation IMO weist Pläne von US-Präsident Donald Trump für eine Frachtgebühr in der Straße von Hormus zurück. Für eine solche Abgabe gebe es keine rechtliche Grundlage, teilt die Organisation mit. Trump hatte einen Aufschlag von 20 Prozent auf Transporte durch die strategisch wichtige Meerenge angekündigt, ohne Details zu nennen. Die IMO lehnt eigenen Angaben zufolge Passagegebühren für internationale Meerengen strikt ab. Vertreter der Schifffahrtsbranche äußern sich besorgt und erklären, ein solcher Schritt verstoße nach ihrer Einschätzung gegen Völkerrecht. 17.20 Uhr: US-Militär meldet Angriff auf iranische U-Boot-Anlage Das US-Militär hat nach eigenen Angaben am Sonntag eine Wartungsanlage für U-Boote und Schiffe im Iran angegriffen. Bei dem Einsatz seien Einweg-Drohnen genutzt worden, teilt das zuständige Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit. Durch die Angriffe werde die Fähigkeit des Iran eingeschränkt, weiterhin die Handelsschifffahrt zu attackieren. Eine iranische Stellungnahme liegt zunächst nicht vor. 16.20 Uhr: Trump kündigt Seeblockade gegen den Iran an US-Präsident Donald Trump kündigt die Wiedereinführung einer Seeblockade gegen den Iran an. Zudem sollen die USA eine Entschädigung in Höhe von 20 Prozent auf alle durch die Straße von Hormus transportierten Frachten erhalten, sagt Trump. Dies folgt auf die Erklärung Teherans, die strategisch wichtige Meerenge gesperrt zu haben. Der Prozess werde unverzüglich beginnen, erklärt Trump, ohne Einzelheiten zu nennen. 14.40 Uhr: E3 verurteilen "ruchlose Angriffe Irans" Deutschland, Frankreich und Großbritannien verurteilen "die ruchlosen Angriffe Irans auf die Handelsschifffahrt in der Straße von Hormus und auf Länder in der Region, darunter Katar, Kuwait, Oman und Jordanien". In einer Erklärung der E3 genannten europäischen Staaten heißt es weiter: "Die Achtung der Souveränität über Küstenmeere sowie die Freiheit der Schifffahrt sind grundlegende Prinzipien des Völkerrechts." Zugleich fordern die drei Staaten "Wiederherstellung des Waffenstillstands und die Wiederaufnahme der Verhandlungen" zwischen den USA und dem Iran. 14.15 Uhr: USA könnten Kontrolle über Straße von Hormus übernehmen US-Präsident Donald Trump schließt eine Übernahme der Kontrolle über die strategisch wichtige Straße von Hormus durch die USA nicht aus. "Wir werden die Meerenge behalten und sie wahrscheinlich kontrollieren", sagt Trump in einem Telefoninterview des US-Fernsehsenders Fox News. Die USA würden zum "Schutzengel der Meerenge" werden. Für diesen Einsatz müsse das Land jedoch finanziell entschädigt werden, fordert er. 12.33 Uhr: EU startet fast 900 Millionen Euro schwere Gaza-Hilfsinitiative Die EU-Kommission hat gemeinsam mit 15 Partnern eine Hilfsinitiative für den Gazastreifen im Umfang von rund 884 Millionen Euro ins Leben gerufen. Die sogenannte "Team Gaza Initiative" soll laufende und geplante Projekte zum Wiederaufbau und zugunsten der notleidenden Bevölkerung in dem vom Krieg zwischen Israel und der radikal-islamischen Hamas schwer zerstörten Palästinenser-Gebiet unterstützen, wie die Brüsseler Behörde mitteilt. Das Vorhaben wurde bei einem Treffen der Geberländer für die palästinensischen Gebiete in Brüssel gestartet. Neben der EU-Kommission beteiligen sich zwölf europäische Länder, Japan sowie die Weltbank und die Europäische Investitionsbank an der Initiative. 11.10 Uhr: Wadephul dringt auf Einstimmigkeit bei EU-Sanktionen gegen Israel Ein EU-Importverbot von Waren, die in israelischen Siedlungen im Westjordanland produziert wurden, kann nach Auffassung der Bundesregierung nur mit Einstimmigkeit der Mitgliedstaaten beschlossen werden. Die EU-Kommission habe deutlich gemacht, dass die Einstimmigkeit dafür erforderlich sei, "und diese Auffassung teilen wir", sagt Außenminister Johann Wadephul beim Treffen der EU-Ressortchefs in Brüssel. Er erwarte, dass die israelische Regierung "hart und entschlossen" gegen Gewalt von Siedlern vorgehe, betont Wadephul zugleich. Er werde sich daher auf entsprechende Gespräche mit der israelischen Regierung konzentrieren. 11.00 Uhr: Wadephul fordert direkte Gespräche zwischen USA und Iran Bundesaußenminister Johann Wadephul mahnt die sofortige Freigabe der Straße von Hormus an und fordert vom Iranmein Ende der Angriffe. "Der Iran muss das unterlassen", sagte Wadephul vor Beginn von Beratungen der EU-Außenminister in Brüssel. Die USA und der Iran müssten "jetzt sehr schnell an den Verhandlungstisch zurückkehren, besser gesagt, endlich effektive bilaterale Verhandlungen aufnehmen", fordert der Minister. "Diese Welt braucht endlich eine frei passierbare Straße von Hormus, die Freiheit der Navigation muss gewährleistet werden, und ich hoffe, dass wir Beiträge dazu leisten können, dass dies geschieht." 08.51 Uhr: Wachsende Sorge vor iranischen Anschlägen in Deutschland Nach der Veröffentlichung einer iranischen "Vergeltungsliste" mit unter anderem Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) warnen Sicherheitspolitiker vor Anschlägen iranischer Netzwerke in Deutschland. "Ich gehe davon aus, dass das Terrorregime bereits seit geraumer Zeit gezielte Tötungen und Terroranschläge im Westen und auch in Deutschland plant und vorbereitet", sagte der CDU-Sicherheitspolitiker Roderich Kiesewetter dem "Handelsblatt" (externer Link, möglicherweise Bezahlschranke). Das Risiko sei groß, "dass iranische Dienste und ihre Netzwerke auch in Deutschland Anschläge verüben". Teheran greife dabei auf verbündete Strukturen zurück. Ähnlich äußerten sich der Grünen-Fraktionsvize Konstantin von Notz und der SPD-Innenpolitiker Sebastian Fiedler. Die iranische Tageszeitung "Hamshahri" hatte am Samstagabend eine Liste mit 13 westlichen Politikern veröffentlicht, die für den Tod des früheren geistlichen Führers Ali Chamenei "bezahlen" sollen, unter ihnen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). 08.28 Uhr: Iran-Krieg lässt Flugpreise im ersten Halbjahr deutlich steigen Der Iran-Krieg hat das Fliegen und Reisen in Deutschland deutlich verteuert. Im ersten Halbjahr kosteten Tickets für internationale Flüge im Schnitt 8,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Bei Auslandsflügen in der Economy-Class gab es die größten Steigerungen bei Zielen in Mittelamerika mit 12,5 Prozent. Für Inlandsflüge wurden im ersten Halbjahr 9,5 Prozent mehr verlangt als im Vorjahreszeitraum. Günstiger wurden hingegen Tickets nach Afrika (-12,0 Prozent). 07.21 Uhr: Kuwait und Jordanien bestätigen iranische Angriffe Neben Bahrain haben auch Kuwait und Jordanien Angriffe gemeldet. Der Generalstab der Armee in Kuwait berichtete, dass feindliche Luftziele bekämpft werden. Es wurde Alarm ausgelöst. Auch Jordaniens Nachrichtenagentur Petra berichtete am Montagmorgen, dass vier Raketen aus dem Iran abgefangen worden seien. Es habe keine Opfer oder Schäden gegeben, hieß es in dem Bericht unter Berufung auf eine Militärquelle. Irans mächtige Revolutionsgarden zielten nach eigenen Angaben unter anderem auf ein mobiles Raketenartilleriesystem der US-Armee in Kuwait, auf Treibstofftanks und Munitionslager des Luftwaffenstützpunkts Prince Hassan in Jordanien sowie auf ein Kontrollzentrum des US-Stützpunkts Scheich Isa in Bahrain. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. 06.00 Uhr: EU wirbt um finanzielle Hilfe für Palästinenser Die EU richtet ab dem Vormittag ihre zweite Geberkonferenz für die palästinensischen Gebiete aus. Bei dem Treffen mit mehr als 60 Delegationen, darunter auch welche aus arabischen Staaten, soll es um die finanzielle Stabilität der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) gehen. Auch neue Finanzmittel für humanitäre Hilfe und den Wiederaufbau im Gazastreifen stehen auf der Agenda, wie ein EU-Vertreter mitteilte. Die Konferenz sei eine Gelegenheit, den Gazastreifen "zurück auf die Agenda" zu bringen, sagte er weiter. 05.17 Uhr: Iran fliegt Attacken auf US-Militärziele in Jordanien, Kuwait und Bahrain Die iranischen Revolutionsgarden haben nach Angaben von Staatsmedien US-Militärziele und -stützpunkte in Jordanien, Kuwait und Bahrain angegriffen. Die staatliche Nachrichtenagentur Irna zitierte mehrere Erklärungen der Revolutionsgarden, wonach die Revolutionsgarden einen Luftwaffenstützpunkt in Jordanien, ein US-Drohnenkommandozentrum in Bahrain und Stützpunkte in Kuwait angegriffen hätten. 05.10 Uhr: USA erklären neue Angriffswelle auf Iran für beendet Die US-Streitkräfte haben nach eigenen Angaben ihre jüngste Angriffswelle auf Iran beendet. Bei den Angriffen seien Dutzende Ziele an mehreren Standorten mit Präzisionsmunition getroffen worden - unter anderem iranische Luftabwehrsysteme, Küstenradarstationen sowie Raketen- und Drohnenkapazitäten des iranischen Militärs, teilte das zuständige US-Regionalkommando Centcom im Onlinedienst X mit. Das Ziel sei gewesen, die Fähigkeit des Iran einzuschränken, Handelsschiffe in der Straße von Hormus anzugreifen. Iranische Staatsmedien meldeten, die US-Angriffe richteten sich gegen Gebiete im Süden und Westen des Iran. Zu den Zielen der US-Angriffe gehörten die Golfinsel Keschm in der strategisch wichtigen Straße von Hormus und Bandar Abbas sowie die an den Irak grenzende Provinz Chusestan. Die US-Armee hatte bereits in der Nacht zum Sonntag nach eigenen Angaben rund 140 militärische Ziele im Iran angegriffen, nachdem die iranischen Revolutionsgarden ein Schiff in der Straße von Hormus attackiert hatten. 04.48 Uhr: US-Militär weist Berichte über iranische Sperrung der Straße von Hormus zurück Die Straße von Hormus wird nach Angaben des US-Zentralkommandos (Centcom) nicht vom Iran kontrolliert. Die Meerenge sei ein wichtiger Seeweg für den Welthandel, heißt es weiter. 04.23 Uhr: Menschen in Bahrain sollen sich in Schutzräume begeben Inmitten der erneuten Eskalation im Iran-Krieg ist in Bahrain am Montagmorgen nach Angaben des Innenministeriums Sirenenalarm ertönt. Die Menschen würden aufgefordert, Ruhe zu bewahren und sich zum nächstgelegenen sicheren Ort zu begeben, erklärte das Innenministerium weiter im Onlinedienst X. Das US-Militär hatte kurz zuvor den Beginn einer neuen Angriffswelle gegen den Iran verkündet. Dabei seien Dutzende Ziele an mehreren Standorten mit Präzisionsmunition getroffen worden, so das US-Zentralkommando (Centcom). 04.11 Uhr: UN-Generalsekretär Guterres fordert Rückkehr zur Diplomatie UN-Generalsekretär António Guterres hat sich angesichts der "erheblichen Eskalation" zwischen den USA und Iran zutiefst besorgt gezeigt. Eine Rückkehr zu umfassenden Kampfhandlungen hätte katastrophale Folgen für die Sicherheit der Region und die Weltwirtschaft, teilte er auf der Online-Plattform X mit. "Ich rufe den Iran und die USA nachdrücklich auf, die Verhandlungen unverzüglich wieder aufzunehmen und offene Fragen auf diplomatischem Wege zu lösen." 03.35 Uhr: Iran meldet ein Todesopfer infolge von US-Beschuss Bei US-Angriffen auf den Iran in der Nacht ist nach Angaben iranischer Staatsmedien ein Mensch im Südwesten des Landes getötet worden. Vier weitere seien verletzt worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf einen Behördenvertreter der Provinz Chusestan. Die US-Angriffe richteten sich den Angaben zufolge gegen die Stadt Mahschahr. 00.38 Uhr: Teheran übt scharfe Kritik an jüngsten US-Attacken Der Iran hat die jüngsten Angriffe der USA verurteilt. Diese hätten alle diplomatischen Bemühungen der vergangenen Monate zunichte gemacht, erklärte das iranische Außenministerium in der Nacht zum Montag. Die USA hätten zudem "eine Rückkehr der Unsicherheit in der Straße von Hormus sowie Störungen der internationalen Handelsschifffahrt verursacht". Montag, 13. Juli 2026 23.40 Uhr: US-Militär startet neue Angriffe auf den Iran Das US-Militär hat nach eigenen Angaben neue Angriffe auf den Iran gestartet. Die Streitkräfte hätten um 23.00 Uhr deutscher Zeit damit begonnen, weitere Attacken auf den Iran durchzuführen, erklärte das zuständige US-Regionalkommando Centcom im Onlinedienst X. Ziel sei es, den Iran daran zu hindern, zivile Seeleute und Handelsschiffe bei der Durchfahrt der Straße von Hormus anzugreifen. Die Angriffe hätten sich gegen Raketenstellungen und Anlagen zur Luftabwehr gerichtet, berichteten das "Wall Street Journal" und die "New York Times" unter Berufung auf US-Regierungsbeamte. Zudem seien Boote der Iranischen Revolutionsgarden beschossen worden. Das iranische Staatsfernsehen berichtet unterdessen von mehreren Explosionen in der Nähe der Stadt Sirik sowie westlich von Bandar Abbas. 20.06 Uhr: Parlamentswahl in Israel am 27. Oktober In Israel findet die nächste Parlamentswahl nach Angaben des Koalitionschefs in der Knesset, Ofir Katz, am 27. Oktober statt. Es ist die erste Parlamentswahl seit dem Angriff der Hamas auf Israel im Jahr 2023 und den darauffolgenden Kriegen im Gazastreifen, im Libanon und im Iran. Nachdem die Knesset im Mai ihre eigene Auflösung beschlossen hatte, war zunächst unklar, wann genau die Neuwahl stattfindet. Umfragen zufolge muss die aus nationalistischen und religiösen Parteien bestehende Koalition von Ministerpräsident Netanjahu damit rechnen, die Wahl zu verlieren. Die politischen Rivalen haben jedoch ebenfalls keine klaren Mehrheitsperspektiven. 18.46 Uhr: Iran meldet neue Angriffe Der Iran hat neue Angriffe auf militärische Ziele auf der Insel Gheschm gemeldet. Seit dem Nachmittag seien mehrere Geschosse auf die Insel nahe der Straße von Hormus abgefeuert worden. Es habe jedoch keine Opfer gegeben, wird der dortige Gouverneur von der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur Irna zitiert. Auf der größten Insel im Persischen Golf leben etwa 150.000 Menschen. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtet zudem über neue Explosionen an der Südküste. Demnach kam es zu Detonationen in der Hafenstadt Bandar Abbas. Vom US-Militär gab es zunächst keine Stellungnahme. 16.40 Uhr: Berichte über Tote bei Angriffen in Gaza Bei einem israelischen Drohnenangriff hat es trotz geltender Waffenruhe nach palästinensischen Angaben mehrere Tote in der Stadt Gaza gegeben. Die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa meldet vier Todesopfer und mehrere Verletzte. Sie sprach von einer "Metallwerkstatt", die am Nachmittag getroffen wurde. Eine israelische Armeesprecherin bestätigte, dass das Militär in der Gegend eine "terroristische Infrastruktur" ins Visier genommen habe. Details nannte sie nicht. In einer Mitteilung des israelischen Militärs hieß es, dass die Armee in den vergangenen Tagen zwei Mitglieder der Hamas im Norden des Gazastreifens bei Luftangriffen getötet habe. Beide sollen den Angaben zufolge Angriffe auf israelische Soldaten im Gazastreifen vorbereitet haben. Die Angaben beider Seiten lassen sich derzeit nicht unabhängig überprüfen. 16.30 Uhr: 23 Seeleute nach Angriff auf Frachter vor Oman gerettet Nach einem Angriff auf das Handelsschiff "GFS Galaxy" vor Oman sind nach Behördenangaben 23 Besatzungsmitglieder gerettet worden. Ein Mitglied wird noch vermisst, so die omanische Behörde für maritime Sicherheit. Die Suche dauere an. Die Geretteten seien medizinisch versorgt worden. 15.30 Uhr: Trump - Straße von Hormus für Handelsschifffahrt geöffnet Die Straße von Hormus ist nach Angaben von US-Präsident Trump für die Handelsschifffahrt geöffnet. Dies erklärte er in der NBC-Sendung "Meet the Press". Die USA und der Iran greifen sich jedoch weiter gegenseitig an, was Sorgen über die Sicherheit auf einer der weltweit wichtigsten Routen für Öltransporte aufwirft. Auch das zuständige US-Regionalkommando Centcom teilte mit, dass der Iran die Meerenge nicht kontrolliere. "Der Verkehr fließt", hieß es am Sonntag auf X. Die Straße von Hormus sei "offen für alle Schiffe, die legal durch diese internationale Schifffahrtsroute fahren wollen". Die US-Armee stehe bereit, dafür zu sorgen, dass dies so bleibe. 15.05 Uhr: Katar verurteilt iranische Angriffe als "gefährliche Eskalation" Katar hat die jüngsten iranischen Angriffe auf das Golfemirat und andere Länder in der Region "auf das Schärfste" verurteilt. Das stelle eine "gefährliche Eskalation" dar, erklärte das Außenministerium. Nach den US-Angriffen auf den Iran in der Nacht zum Sonntag führte das Regime in Teheran Vergeltungsangriffe auf Ziele in Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain, Oman und Kuwait aus. 09.27 Uhr: Ein indischer Staatsbürger nach Angriff auf Schiff vermisst Nach der Attacke auf das Handelsschiff GFS Galaxy vor der Küste Omans wird nach Angaben der indischen Regierung ein indischer Staatsbürger vermisst. Das Außenministerium in Neu-Delhi teilte mit, zehn Besatzungsmitglieder seien bislang gerettet worden. Ein weiterer Inder gelte Berichten zufolge als vermisst. Indien verurteile den Angriff. Der Iran hatte zuvor erklärt, ein Schiff auf einer nicht genehmigten Route sei durch einen Warnschuss getroffen worden. Im Video: Iran meldet neuen Beschuss im Persischen Golf