„Nase voll“: Atubolu geht drastischen Schritt
Noah Atubolu (24) hat sich am gestrigen Mittwoch weniger als zwei Wochen vor Schließung des Sommertransferfensters offiziell von seiner Berateragentur Epic Sports getrennt. Das ist einem Bericht des ‚kicker‘ zu entnehmen. Ab sofort vertrete sich der Schlussmann des SC Freiburg „mit der Unterstützung eines im Profifußball erfahrenen Anwalts“ selbst. Unter der Anzeige geht's weiter Zum Kontext: In diesem Jahr will Atubolu den nächsten Karriereschritt gehen, ein Topklub hat bislang aber nicht angebissen – obwohl er von seiner Agentur mit potenziellen Engagements bei Borussia Dortmund, dem AC Mailand oder Aston Villa heiß gemacht wurde. Jetzt hat Atubolu „die Nase voll“, schreibt der ‚kicker‘. Darüber hinaus enthüllt das Fachmagazin, dass Epic Sports der Freiburger Führungsetage im April den Hinweis gegeben habe, „dass die Spielerseite bei ihren Wechselplänen bleibt“. Davon soll Atubolu explizit nichts gewusst haben. Unter der Anzeige geht's weiter Fast vier Monate später steht der talentierte Keeper immer noch im Breisgau unter Vertrag. Vorsorglich haben die Freiburger in Mio Backhaus (22) längst einen Ersatz verpflichtet, für Atubolu gibt es insofern kein Zurück mehr. Wird es die Eintracht? Ein möglicher Ausweg bietet sich plötzlich in der Bundesliga: Eintracht Frankfurt sucht nach einer neuen Nummer eins. Und Atubolu wird von den Hessen nicht nur als Wunschlösung angesehen, sondern der Torwart selbst sieht die SGE laut dem ‚kicker‘ „derzeit als die stabilste und attraktivste Alternative an“. Unter der Anzeige geht's weiter Ob ein Transfer zustande kommt, hängt also maßgeblich an einer Übereinkunft zwischen den Bundesligisten ab. Der Sport-Club soll ein Jahr vor Vertragsende rund 15 Millionen Euro für das Eigengewächs fordern. Nimmt Sportvorstand Markus Krösche so viel Geld in die Hand, würde das bedeuten, dass man bei der Kaderplanung an anderer Stelle sparen müsste.