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Nationalelf: Lothar Matthäus über Manuel Neuers Rückkehr - „Hätte sich WM sparen können“

Sport

Laut Fußball-Rekordnationalspieler Lothar Matthäus wäre die kurzfristige Rückkehr von Torwart Manuel Neuer in die deutsche Nationalmannschaft zur Weltmeisterschaft nicht nötig gewesen. „Manuel Neuer hätte sich diese WM sparen können. Letztendlich war es viel Wind um nichts“, schreibt der 65-Jährige in „Bild“. Und weiter: „Ja, er hat einen Elfmeter gegen Paraguay gehalten, und wenn es gut gegangen wäre, wäre er ein Held gewesen. Aber es ist nicht gutgegangen.“

Durch das erneute frühe Ausscheiden Deutschlands bei der WM habe Neuers Karriere eine kleine Delle erhalten. „Nach Platz drei und Platz eins folgten drei schlechte Weltmeisterschaften hintereinander. Auch das bleibt in den Köpfen hängen“, schreibt Matthäus.

Deutschland war 2018 in Russland und 2022 in Katar mit Neuer im Tor bereits in der Gruppenphase ausgeschieden. Von der Karriere des Bayern-Torwarts bleiben natürlich dennoch die Spielweise und der WM-Titel 2014 in den Köpfen, schreibt Matthäus weiter.

Lionel Messi hat noch große Turniere „im Tank“

Grundsätzlich sei es im Alter nicht einfach, sich von der Profikarriere zu verabschieden, urteilt Matthäus auch über seine eigene Laufbahn. Auch er hätte sich rückblickend die Teilnahme bei der EM 2000 sparen sollen, sei aber von Bundestrainer Erich Ribbeck zur Turnierteilnahme überredet worden. Mit dem damals 39-jährigen Matthäus war Deutschland in der Gruppenphase ausgeschieden.

Lediglich beim Argentinier Lionel Messi sieht Matthäus noch das Potenzial für weitere große Turniere. „Zumindest ein großes Turnier, das wäre dann die Südamerika-Meisterschaft 2028, hat er noch im Tank“, schreibt Matthäus. „Wer weiß, vielleicht sogar noch die WM 2030, dann wäre er 43.“

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