Nationalmannschaft: Deutsches WM-Aus sorgt für Planänderung beim FC Bayern
Trotz der bis dahin überschaubaren WM-Leistungen hatten nicht viele mit einem Ausscheiden des DFB-Teams gegen Paraguay gerechnet. Auch der FC Bayern nicht, der nach dem plötzlichen Aus nun umplanen muss. Eigentlich nämlich wollte der deutsche Rekordmeister unter der Woche in den USA den Medizincheck von DFB-Star Nathaniel Brown durchführen lassen. Durch das Ausscheiden der Nationalmannschaft ist dieser Plan nun über den Haufen geworfen worden. Der Medizincheck soll nun doch in Deutschland stattfinden, wie "Sky" berichtet. Einen genauen Zeitplan gibt es noch nicht, das Ganze soll jedoch "zeitnah nach Browns Rückkehr nach Deutschland" passieren. In Gefahr ist der Wechsel durch die Verzögerungen allerdings nicht. Zuletzt war berichtet worden, dass sowohl Arsenal als auch Chelsea versuchten, den Transfer zu verhindern. Brown allerdings ist sich einig mit den Bayern, die auch mit Eintracht Frankfurt auf einen Nenner gekommen waren. So hat man sich auf ein Gesamtvolumen von 55 Millionen Euro geeinigt. Brown soll einen langfristigen Vertrag unterschreiben, der bis 2031 datiert sein wird. Shootingstar der Bundesliga Brown hatte in der Saison 2024/25 den Durchbruch bei Eintracht Frankfurt geschafft, sich danach in seiner zweiten Saison weiter stabilisieren können. In einer schwierigen Saison für die Eintracht entwickelte er sich zum Lichtblick bei den Hessen und verdiente sich seinen Platz im WM-Kader. Beim Turnier in Nordamerika erhielt er den Vorzug vor David Raum und erzielte beim 7:1 gegen Curacao in seinem ersten WM-Auftritt direkt seinen ersten Treffer. Beim Ausscheiden gegen Paraguay stand er die gesamten 120 Minuten auf dem Platz und sah beim zwischenzeitlichen 0:1-Rückstand nicht gut aus, als er sich auf dem Flügel nach innen orientierte und seinen Gegenspieler unbedrängt zur Flanke kommen ließ.