Nationalmannschaft: "Freie Hand" für Jürgen Klopp beim DFB gefordert
Am Samstag bestätigte der Deutsche Fußball-Bund, dass der Verband und Jürgen Klopp in den gemeinsamen Gesprächen am Rande der WM eine Einigung über eine gemeinsame Zusammenarbeit erzielt. Es wird erwartet, dass der 59-Jährige im Laufe der kommenden Woche vom DFB als Nachfolger von Julian Nagelsmann bestätigt wird. Stefan Effenberg erklärt, wie er sich das Engagement vorstellt. "Du musst ihm Befugnisse geben und Möglichkeiten und wirklich auch freie Hand lassen", forderte der Ex-Nationalspieler bei seinem Auftritt im "Sport1"-Doppelpass am Sonntag: "Wenn er sein Team richtig aufstellt, dann können wir uns auf die nächsten Turniere der deutschen Nationalmannschaft freuen." Dass der gebürtige Stuttgarter der richtige Mann für den Posten ist, da ist sich Stefan Effenberg sicher. Schließlich sei Jürgen Klopp jemand, der "die Leute mitreißen kann – nicht nur die Spieler, sondern auch die Fans der deutschen Nationalmannschaft. Es wird eine Aufbruchstimmung geben mit Jürgen Klopp, sollte es so komme", legte sich der ehemalige Profi von Borussia Mönchengladbach und des FC Bayern fest: "Er hat bewiesen, dass er etwas Großes aufbauen kann – in Dortmund, später bei Liverpool." DFB bestätigt "Verständigung über wesentliche Eckpunkte" mit Klopp Klopp soll einen Vertrag über einen WM-Zyklus bis 2030 unterschreiben. Zum DFB mitbringen soll er seine langjährigen Vertrauten Peter Krawietz und Pepijn Lijnders, die als Co-Trainer eingeplant sind. Klopps Gehalt soll knapp über jenen sieben Millionen Euro liegen, die der inzwischen zurückgetretene Julian Nagelsmann pro Jahr kassierte. Der DFB bestätigte am Samstag, dass man mit der BVB-Ikone eine "Verständigung über wesentliche Eckpunkte eines potenziellen Vertrages erzielt" habe. Anders ausgedrückt: Sobald die letzten kleinen Hürden aus dem Weg geräumt sind, kann Klopp unterschreiben. Dass der Deal auf der Zielgeraden noch platzt, ist höchst unwahrscheinlich. Klopp dürfte also schon bald das Erbe des nach dem WM-Aus zurückgetretenen Julian Nagelsmann übernehmen. Der jetzt erfolgten Einigung sei ein "intensives Gespräch mit Jürgen Klopp zur möglichen Übernahme des Amtes des Bundestrainers" von DFB-Präsident Bernd Neuendorf und DFB-Vizepräsident Hans-Joachim Watzke vorausgegangen, hieß es in der Mitteilung.