Nationalmannschaft | Jürgen Klinsmann mit Verbalattacke auf DFB-Team: "Waren zu weich"
Bei der Fußball-WM 2026 war für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft nach einem Elfmeter-Drama bereits im Sechzehntelfinale gegen das paraguayische Defensiv-Bollwerk Endstation. Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann attestierte den DFB-Stars während des Turniers, "zu weich" gewesen zu sein. Die Leidensfähigkeit fehle dem Team, um mit der Weltspitze konkurrieren zu können. Gegen physisch starke Gegner hatte die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada ihre Probleme. Gerade gegen Ecuador und Paraguay, die über ihre harte Gangart zum Erfolg kamen, fand die DFB-Auswahl keine Mittel. Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann sieht eine beunruhigende Entwicklung in Sachen Körperlichkeit. "Sie waren zu weich, sie waren nicht fähig, zu leiden oder auch mal die Ellbogen auszufahren und sich Respekt zu verschaffen. Die Physis ist im Weltfußball aber immer noch ein Thema", zog der ehemalige Coach des FC Bayern bei "Sky" ein übles Fazit. Titelverteidiger und WM-Finalist Argentinien hat das mit seinen Auftritten bei der Weltmeisterschaft beeindruckend unter Beweis gestellt. Klopp als Bundestrainer? "Das wünschen wir uns alle" "Was die Argentinier der ganzen Welt vorgemacht haben bei diesem Turnier, ist einfach: Vielleicht sind wir nicht die beste Mannschaft, aber wir sind bereit, bis an die Grenzen und darüber hinaus zu gehen und Spiele in den letzten Minuten zu entscheiden", zeigte sich Klinsmann in dem Gespräch mit dem Pay-TV-Sender von Lionel Messi und Co. schwer beeindruckt. Das fehle dem DFB-Team aktuell aber. Vor "20, 30, 40 Jahren" sei das noch anders gewesen, monierte der 61-Jährige: "Wir haben immer in den letzten Minuten irgendwie einen Weg gefunden, ein Tor zu machen." Davon sei die deutsche Fußball-Nationalmannschaft aber aktuell weit entfernt, meint der gebürtige Göppinger und zieht erneut einen Vergleich zum Weltmeister: "Wenn es aktuell ein Paradebeispiel im Weltfußball gibt, den Gegner mürbe zu machen, dann ist es Argentinien."