Nationalmannschaft | Jürgen Klopp sorgt für Rüdiger-Wende im DFB-Team
Noch ist völlig unklar, wen Jürgen Klopp bei seinem ersten Pflichtspiel als neuer Fußball-Bundestrainer in seinen Kader berufen wird. Durchaus möglich ist, dass auch Antonio Rüdiger dabei sein wird. Dabei hatte der Real-Profi eigentlich schon angedeutet, nicht mehr im DFB-Dress auflaufen zu wollen. Die Berufung von Jürgen Klopp zum neuen deutschen Bundestrainer hat ihre Wirkung zumindest im Fall von Innenverteidiger Antonio Rüdiger offenbar nicht verfehlt. Laut "Sport Bild"-Angaben kündigte der Real-Star schon unmittelbar nach dem WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft im Sechzehntelfinale gegen Paraguay seinen Rücktritt aus der Mannschaft an. Noch in der Kabine in Boston soll er seinen Teamkollegen mitgeteilt haben, dass er nicht vorhabe, noch einmal im Nationaltrikot aufzulaufen. Mit der Einstellung von Klopp hat sich der Wind im Rüdiger-Lager allerdings gedreht. Angeblich denkt der 33-Jährige nun doch darüber nach, seine DFB-Karriere fortzusetzen. Ob der Abwehrspieler diesbezüglich schon eine finale Entscheidung getroffen hat, geht aus dem Bericht nicht hervor. Rüdiger eine feste Größe in der Nationalmannschaft Rüdiger ist seit über einem Jahrzehnt fester Bestandteil der deutschen Nationalmannschaft. Sein Debüt mit dem Adler auf der Brust feierte er im Mai 2014 im Freundschaftsspiel gegen Polen (0:0). Bis heute lief er insgesamt 86 Mal im DFB-Trikot auf. Damit steht er auf einer Stufe mit Torwart-Titan Oliver Kahn und dem 2024 verstorbenen früheren Weltmeister Andreas Brehme, die ebenfalls 86 Einsätze im Nationaltrikot vorweisen können. Bei der WM 2026 wurde der Real-Profi von Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann zunächst nur auf die Bank gesetzt. Nach der Verletzung und dem Turnier-Aus von Nico Schlotterbeck rückte er neben Jonathan Tah in die Startelf. Am Ende gingen beide Spiele mit ihm in der Startelf verloren. Das letzte Gruppenspiel gegen Ecuador mit 1:2, das Sechzehntelfinale gegen Paraguay im Elfmeterschießen.