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Nationalmannschaft: Kehrtwende in Tor-Diskussion bei Klopp-Debüt

Sport

Am Donnerstag gab Neu-Bundestrainer Jürgen Klopp sein Debüt an der Seitenlinie. Beim 1:1 in Amsterdam erhitzten mehrere Szenen die Gemüter. Nun wurde bekannt, wieso der vermeintliche Führungstreffer der Oranje nicht zählte.

Nach einem Eckball hatte sich Liverpool-Kapitän Virgil van Dijk am ersten Pfosten hochgeschraubt und den Ball zum 1:0 eingenickt. Nach Ansicht der Bilder nahm der spanische Referee das Tor jedoch wieder zurück. Alle vermuteten ein vermeintliches Foul von Holland-Angreifer Brian Brobbey, der Marc-Andre ter Stegen den Weg versperrte.

Eine Entscheidung, die die Elftal naturgemäß anders sah. "Meiner Meinung nach hat Brian überhaupt nichts gemacht. Aus meiner Sicht war es einfach ein Tor", erklärte der ehemalige Klopp-Schützling van Dijk. Der frühere Bundesliga-Profi Rafael van der Vaart bezeichnete die Entscheidung sogar als "Schande".

Der "kicker" bringt nun jedoch Licht ins Dunkle. Dem Fachmagazin zufolge handelte es sich gar nicht um eine Entscheidung eines Foulspiels. Vielmehr soll der DFB dem "kicker" nun bestätigt haben, dass sich Brobbey schlicht im Abseits befunden habe, als er ter Stegen blockte. Ob der Körpereinsatz also zu stark war oder nicht, spielte überhaupt keine Rolle, entscheidend war nur, dass Brobbey ins Spiel eingriff.

DFB-Treffer sorgt für Diskussionen

Apropos Brobbey: Der Angreifer spielte auch in der zweiten heiß diskutierten Szene eine Hauptrolle. Nach einem Sprint an der Mittellinie hatte sich der Stürmer an den Oberschenkel gegriffen und war zu Boden gegangen.

Das DFB-Team schien zunächst den Ball ins Aus spielen zu wollen, setzte seinen Angriff dann jedoch fort und überrumpelte die schläfrigen Niederländer.

"Ich habe kein schlechtes Gewissen. Und ich hätte eines, wenn es nicht legitim wäre. Ich hätte es trotzdem genommen, aber hätte ein schlechtes Gewissen. Das habe ich nicht", so der Bundestrainer Klopp über die Szene, die sein ehemaliger Schützling Virgil van Dijk als "Schande" bezeichnete.

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