Nationalmannschaft: Klopp-Aussagen über Bayern-Star lassen aufhorchen
In der deutschen Nationalmannschaft zählt Tom Bischof zu den großen Hoffnungsträgern. Der neue Bundestrainer Jürgen Klopp verteilt an den Youngster des FC Bayern ein Sonderlob.
"Tom ist ein ganz feiner Fußballer, hat ganz viel strategisches Talent und ist einfach ein ganz toller Kerl", schwärmte der Nachfolger von Julian Nagelsmann über Bischof, der in dieser Länderspielpause in gleich zwei DFB-Teams gefordert ist. Erst führt er die U21 als Kapitän an, dann reist er zur A-Auswahl.
Klopp sieht in dem 21-Jährigen ein Versprechen für die Zukunft. "Tom hat ganz viele Dinge", hob er die Vielseitigkeit des Münchners hervor und verwies explizit auf dessen Beidfüßigkeit: "Davon gibt es auf dieser Welt nicht so viele."
In der Nations-League-Endrunde 2025 durfte Bischof schon einmal bei der A-Nationalmannschaft reinschnuppern, bald dürfte er dann fester Bestandteil des Kaders sein.
Beim FC Bayern hat sich der Allrounder unter Erfolgscoach Vincent Kompany dagegen noch keinen Stammplatz sichern können. Dennoch kommt Bischof seit seinem Wechsel aus Hoffenheim im Sommer 2025 auf beachtliche 46 Pflichtspiele (vier Tore, fünf Vorlagen)
Bischof will sich für den FC Bayern empfehlen
Seine Doppelrolle beim DFB sieht der Hoffnungsträger positiv. In der U21 kann Bischof als Führungsspieler reifen, in den A-Länderspielen gegen Serbien (1.10.) und Griechenland (4.10.) dann von Weltklasse-Kollegen lernen.
"Ich habe mit Jürgen Klopp darüber gesprochen, dann logischerweise auch mit Tom. Er war sofort Feuer und Flamme. Auch der FC Bayern unterstützt das und deswegen haben wir den Plan", begründete U21-Nationalcoach Antonio Di Salvo die Entscheidung. "Tom wollte in der Vergangenheit immer sehr gerne bei der U21 spielen. Er ist sich dieser Rolle als Kapitän bewusst, möchte vorangehen."
Bald auch in München? In der Vorbereitung übernahm Bischof angesichts des späteren Einstiegs der WM-Teilnehmer bereits mehr Verantwortung. Auch der Wechsel zur Trikotnummer 8, die vorher Leon Goretzka trug, sagt viel über sein neues Selbstverständnis aus.