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Nationalmannschaft: Klopp-Unterschrift verzögert sich offenbar

Sport

Alles deutet darauf hin, dass Jürgen Klopp nach der völlig verkorksten Fußball-Weltmeisterschaft 2026 die deutsche Nationalmannschaft übernimmt. Nachdem bereits am Wochenende in den Gesprächen zwischen dem 59-Jährigen "eine Verständigung über wesentliche Eckpunkte eines potenziellen Vertrages erzielt" wurde, konnten am Dienstag weitere Details geklärt werden. Eilig haben es die Parteien aber wohl nicht. Laut "Sky" wird es noch "einen Moment dauern", bis Jürgen Klopp tatsächlich als neuer Bundestrainer vom Deutschen Fußball-Bund vorgestellt wird. Die Einigung zwischen allen Beteiligten bestehe zwar, dennoch seien letzte, kleine Details zwischen DFB und Red Bull noch zu klären, heißt es. Unter anderem solle es in den finalen Gesprächen um die Werbeverträge gehen, die der 59-Jährige als Global Head of Soccer unterschrieben hat. Es sei daher unwahrscheinlich, dass die BVB-Ikone noch in dieser Woche seine Unterschrift unter das bereits ausgearbeitete Arbeitspapier setzt, das ihn bis 2030 zum Bundestrainer machen wird. "Es ist der Plan aller Beteiligten, dass das ganze Paket inklusive Unterzeichnung des Vertrages und Pressemitteilung in der Woche nach dem WM-Finale in Frankfurt finalisiert wird", heißt es in dem Bericht weiter. "Spätestens Ende Juli" soll der Deal fix sein. Letztes Klopp-Treffen mit Red Bull rund um das WM-Finale "Wir sind auf der Zielgeraden", erklärte ein DFB-Funktionär gegenüber dem "SID" nach dem Treffen zwischen der Verbandsspitze und Klopps Noch-Arbeitgeber Red Bull am Dienstag. Wie lang besagte "Zielgerade" letztlich sein wird, bleibt natürlich offen. Grundsätzlich scheint einem Bundestrainer Jürgen Klopp jedoch nichts mehr im Weg zu stehen. Eine offizielle Stellungnahme zum erfolgten Austausch ist wohl auch daher vonseiten des DFB noch nicht zu vernehmen. Ohnehin soll ein Gespräch zwischen Klopp und Red-Bull-Chef Oliver Mintzlaff noch ausstehen. Vermutet wird, dass dieses bereits am Sonntag nach dem WM-Finale stattfinden könnte. Mintzlaff kündigte seine Anwesenheit an, Klopp ist als Experte für "MagentaTV" im Einsatz. Dort will sich Mintzlaff in einem vertraulichen und persönlichen Gespräch mit Klopp zusammensetzen und sich dessen Beweggründe für den Wechsel anhören. Auswirkungen auf die Entscheidung des Konzerns, die Trainer-Ikone vom FC Liverpool und Borussia Dortmund gehen zu lassen, hat das für Freitag geplante Gespräch aber offenbar keine.

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