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Nationalmannschaft: Klopp verkündet Kimmich-Entscheidung

Sport

Am Donnerstag hat Jürgen Klopp sein erstes Nationalmannschafts-Aufgebot als Bundestrainer verkündet. Wenig überraschend zählte auch Joshua Kimmich vom FC Bayern zu den Auserwählten. Der Routinier wird seine Sonderrolle im DFB-Team behalten.

Wie Klopp auf der Pressekonferenz zur Kader-Bekanntgabe in Frankfurt am Main bestätigte, wird Kimmich die deutsche Nationalmannschaft weiterhin als Kapitän aufs Feld führen.

Seit Herbst 2014 trägt der 31-Jährige die Binde, auch bei der Flop-WM in den USA, Mexiko und Kanada war er Mannschaftsführer. Mit 114 Länderspielen ist Kimmich der erfahrenste Spieler im XXL-Aufgebot für die Nations-League-Spiele gegen die Niederlande (24. September), Griechenland (27. September), Serbien (1. Oktober) und erneut Griechenland (4. Oktober).

Zugleich enthüllte Klopp eine wichtige Veränderung bei Kimmich. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Julian Nagelsmann plant er den Münchner nämlich nicht mehr hinten rechts, sondern als Sechser vor der Abwehr ein. Dort glänzt er beim FC Bayern regelmäßig.

Der Bundestrainer will um Kimmich herum ein neues Team formen. "Ich erwarte, dass er sein Potenzial bei uns jedes Mal voll einbringt. Da habe ich keine Zweifel dran", verdeutlichte Klopp.

16 neue Gesichter im deutschen Kader

Klopps erstes DFB-Aufgebot umfasst insgesamt 44 Spieler, darunter noch 16 WM-Fahrer, Rückkehrer wie Marc-André ter Stegen, Serge Gnabry oder Karim Adeyemi sowie gleich 16 Akteure ohne Länderspieleinsatz.

"Die Kaderzusammenstellung hat Spaß gemacht. Ich möchte so viele Spieler wie möglich kennenlernen und so viele Eindrücke wie möglich von ihnen bekommen", begründete Klopp seine Personalentscheidungen.

Nach den ersten zwei Partien wird es im Stammquartier in Herzogenaurach zum Bettenwechsel kommen. Es sei aber "geplant", dass aus dem ersten 24-Mann-Aufgebot einige Feldspieler auch im zweiten Kader weiter dabei sein werden.

Es handelt sich laut Klopp ausdrücklich nicht um einen A- und B-Kader, etablierte Kräfte und Debütanten tummeln sich in beiden Listen.

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