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Nationalmannschaft: "Menschlich enttäuscht" - Sport-Ikone poltert gegen DFB-Star

Sport

Auch knapp drei Wochen nach dem enttäuschenden Sechzehntelfinale hallt das blamable Aus der deutschen Nationalmannschaft nach. Nun steht einmal mehr Leon Goretzka im Mittelpunkt der Kritik. Der frühere Star des FC Bayern enttäuschte eine Sport-Ikone auf ganzer Linie. "Da ist ein Spieler dabei, von dem ich wirklich menschlich sehr enttäuscht bin", polterte Schwimm-Legende Franziska van Almsick im Podcast "Kerners11" gegenüber Gastgeber Johannes B. Kerner. Auf Nachfrage von Kerner bestätigte das frühere Schwimm-Ass, dass sie mit ihrer Kritik Leon Goretzka meint. "Weil es offensichtlich eine Reaktion gab, die zeigte, dass er nicht den Elfmeter schießen will und wenn sich jemand offensichtlich da rausnimmt und keine Verantwortung übernimmt, was ich so nicht erwartet hätte", zeigte sich van Almsick schwer enttäuscht. "Das war für mich die Kirsche auf der Torte. Das hat ganz, ganz viel über die Mannschaft ausgesagt", so die zweifache Weltmeisterin. Nagelsmann "hat sich verändert" Viel schlimmer wurde es aus Sicht der 48-Jährigen durch die Tatsache, dass Goretzka nicht unsicher zu sein schien. "Er wirkte auf mich nicht ängstlich. Aber er wollte einfach nicht der Buh-Mann sein, wenns nicht klappt." Anstelle von Goretzka trat Jonathan Tah zum sechsten Elfmeter der DFB-Elf an und verschoss. Es war der erste Elfmeter seiner Karriere. Van Almsick weiter: "Der Buh-Mann war dann Tah, ja super. Jemand anderen reinlaufen zu lassen, um sich selbst aus dem Feuer zu nehmen, weil man sagt, die letzten Spiele habt ihr mich nicht gebraucht und jetzt komme ich und bin der Buh-Mann am Ende. Die Situation war sehr unglücklich", erklärte van Almsick, die früher selbst Fußball spielte. Die 48-Jährige drückt privat der TSG Hoffenheim die Daumen und erlebte dort Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann zu seiner Zeit im Kraichgau noch anders. "Er hat sich in den letzten Jahren verändert, aber das ist menschlich und völlig normal. Aber ich habe ihn anders, ein bisschen frischer, jugendlicher, offener wahrgenommen, als er bei uns in Hoffenheim war", erklärte sie.

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