Nationalmannschaft: Nach Degradierung vor der WM - DFB-Star mit Ansage in Richtung Klopp
Am Samstag war Kevin Schade mit seinem FC Brentford zu Gast in der deutschen Heimat. Beim Testspiel in Frankfurt überzeugte der DFB-Star und spielte die Eintracht gemeinsam mit seinen Teamkollegen schwindelig. Nach dem Spiel ließ sich der Offensivmann dann auch noch eine Ansage in Richtung Bundestrainer Jürgen Klopp entlocken. Angesprochen auf ein mögliches Comeback in der Nationalmannschaft, erklärte Schade: "Ich denke, die Karten sind neu gemischt. Jeder will sich zeigen, und natürlich will ich da wieder angreifen", so die selbstbewusste Ansage des Angreifers. Zuvor hatte Schade mit zwei Toren und zwei Vorlagen ganz wesentlich zur deftigen 7:0-Abreibung beigetragen, die der FC Brentford der Eintracht aus Frankfurt verpasste. "Ich bin natürlich zufrieden. Ich hätte zwar gerne drei Tore gemacht, wenn man zwei schon erzielt hat, doch das ist natürlich Meckern auf hohem Niveau. Aber: Der Fokus liegt auf der ganzen Mannschaft, und da bin ich sehr glücklich mit der ganzen Teamleistung", erklärte er anschließend gegenüber der "Bild". Schade verpasste den WM-Kader Schade war 2023 in den Kreis der Nationalmannschaft gerückt, als er im März sein Debüt unter Hansi Flick gab. Aus unterschiedlichsten Gründen kam es seither allerdings nur zu zwei Einsätzen mit dem Adler auf der Brust. Im März nominierte ihn Klopp-Vorgänger Julian Nagelsmann für den letzten Lehrgang vor der WM-Vorbereitung, setzte Schade jedoch nicht ein. Rund um die Nominierung erklärte Nagelsmann dann, Schade hätte eine Chance auf dem WM-Kader, am Ende würde die Entscheidung aber knapp werden zwischen dem 24-Jährigen, Karim Adeyemi und Maximilian Beier. Nur letzterer schaffte den Sprung in den WM-Kader. Nun will Schade, der seit 2023 in der Premier League spielt und für Brentford bereits 102 Spiele im Oberhaus (21 Tore) bestritt, sich wieder beweisen.