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Nationalmannschaft | Nagelsmann-Entscheidung? WM-Fahrer "will nicht nachkarten" - Kein Gespräch mit Jürgen Klopp

Sport

Pascal Groß zählte beim WM-Debakel zu den Reservisten und kam nur zu einem Kurzeinsatz. Nun hat der Mittelfeldspieler auf das Turnier zurückgeblickt. Sein Kapitel in der deutschen Nationalmannschaft hat der Ex-BVB-Profi inzwischen geschlossen.

Pascal Groß blickt mit Enttäuschung auf die Weltmeisterschaft im Sommer zurück. "Jeder hofft auf viele Einsätze, aber ich habe wirklich probiert, zu unterstützen, wo ich kann", sagte der Mittelfeldspieler von Brighton & Hove Albion im "kicker"-Interview.

Der 35-Jährige wurde von Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann lediglich im Gruppenspiel gegen Ecuador (1:2) für die letzten 17 Minuten aufs Feld geschickt. "Ich war nach der WM extrem geknickt, denn ich wusste, dass es ein Versagen ist, so früh auszuscheiden. Und ich war Teil dieser Mannschaft", so Groß. Für das Elfmeterschießen im Sechzehntelfinale gegen Paraguay wäre der Routinier "bereit gewesen", wäre er eingewechselt worden: "Ich war auf dieses Szenario vorbereitet, aber ich will da nicht nachkarten."

Eine Aufarbeitung mit Nagelsmann habe es im Anschluss nicht gegeben. "Nein, da gab es kein Gespräch. Ihm tat das Ganze natürlich auch extrem weh, jeder war am Boden."

"Kein Gespräch" mit Jürgen Klopp: DFB-Karriere still beendet

Weitere Einsätze in der deutschen Nationalmannschaft wird es für Pascal Groß nicht geben. "Ich bin keiner, der nach 19 Länderspielen ein großes Statement rausbringt, ich bin ja auch nicht in den sozialen Medien unterwegs. Aber ich hatte nach der WM mit etwas Abstand bereits entschieden, dass das Thema für mich abgeschlossen ist", bestätigte er sein DFB-Aus. Ähnlich hatte er sich nach seiner Gala-Vorstellung in der Premier League gegen den FC Arsenal (3:0) geäußert.

Teil der Pläne von Neu-Bundestrainer Jürgen Klopp war er daher nicht. "Nein, ich hatte mit dem Bundestrainer kein Gespräch", so Groß, der darüber weder traurig noch verärgert sei: "Weil der Fokus jetzt auf den Spielern liegen sollte, die neu dabei sind." Er drücke "allen die Daumen, für mich ist die Nichtnominierung kein Problem".

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