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Nationalmannschaft: Neue Vorwüfe gegen Julian Nagelsmann enthüllt

Sport

Nach dem deutschen WM-Fiasko werden immer mehr Hintergründe bekannt, die ein schlechtes Licht auf die Arbeit des schwer angezählten Bundestrainers Julian Nagelsmann werfen. Offenbar war die Zusammensetzung des Trainerstabs des 38-Jährigen ein Problem. Laut "Spiegel" fehlte nach dem Ausscheiden des ehemaligen Assistenzcoaches Sandro Wagner im Sommer 2025 ein Staffmitglied, das Nagelsmanns komplexe Ideen auf einfache Art und Weise an die Mannschaft vermitteln konnte. Das Verhältnis zwischen Nagelsmann und Wagner sei am Ende der Zusammenarbeit angespannt gewesen, heißt es. Seitdem umgibt sich der Noch-Bundestrainer überwiegend mit Mitarbeitern, die er aus seiner Anfangszeit als Trainer bei der TSG 1899 Hoffenheim kennt. Von einer "Wohlfühlblase" ist die Rede. "Die widersprechen ihm nicht", zitiert das Nachrichtenmagazin einen namentlich nicht genannten Insider, der demnach während der WM dicht bei der Mannschaft war. DFB-Stars monieren physiotherapeutische Betreuung "Sky" berichtet unter Berufung auf Quellen aus dem Umfeld der DFB-Elf zudem, mehrere Spieler seien mit der physiotherapeutischen Betreuung im WM-Camp unzufrieden gewesen. Hintergrund: Der DFB hatte sich Anfang 2026 von Michael Deiß getrennt, einem von vielen Akteuren sehr geschätzten Physiotherapeuten. In Winston-Salem sei auf Wunsch des Teams rund um Kapitän Joshua Kimmich sogar ein externer Physiotherapeut engagiert worden. Er behandelte demnach eine zweistellige Anzahl von DFB-Stars in separaten Räumlichkeiten nahe des deutschen Teamhotels. DFB-Insider: Nagelsmann "dünnhäutig, unsouverän und arrogant" Zuvor war bereits durchgesickert, dass auch die Auswahl des Camp-Standortes im beschaulichen Winston-Salem im Mannschaftskreis auf Kritik stieß, genauso wie Nagelsmanns mangelnde Kommunikation mit seinen Spielern außerhalb offizieller Teambesprechungen. "Wir sind in dieses Turnier nicht mit 100 Prozent gegangen, sondern mit minus 50 Prozent, weil Nagelsmann sich kommunikativ verloren hat", zitiert der "Spiegel" einen hochrangigen DFB-Funktionär. "Dünnhäutig, unsouverän und arrogant" habe der 38-Jährige während der WM gewirkt. Dass es für Nagelsmann als Bundestrainer weitergeht, scheint ausgeschlossen. "Es wird ein Beben geben, mit Nagelsmann ist keine Aufbruchstimmung mehr hinzukriegen", so der Insider aus dem DFB-Führungszirkel.

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