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Nationalmannschaft: So will VfB-Star Deniz Undav bei Bundestrainer Jürgen Klopp punkten

Sport

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft war Deniz Undav eine der am meisten diskutierten Personalien. Seine lange festgezurrte Joker-Rolle sorgte für jede Menge Kritik an Julian Nagelsmann. Nun möchte Angreifer des VfB Stuttgart unter Nachfolger Jürgen Klopp wieder angreifen. "Einen Aufschwung" für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft erhofft sich der Offensiv-Star der Schwaben. "Ich glaube, ein Trainerwechsel ist wie bei einem Verein, jeder Spieler muss sich neu beweisen, es ist neue Energie da", sagte der Angreifer bei einer Medienrunde im Trainingslager des VfB Stuttgart in Grassau am Chiemsee. Für selbstverständlich nimmt der 30-Jährige eine mögliche Nominierung trotz zuletzt guter Leistungen jedoch nicht. "Es kann sein, dass es eine komplett andere Aufstellung sein wird als beim Bundestrainer davor", sagte der Publikumsliebling. Er wolle deswegen "einfach Leistung bringen und dann wird es hoffentlich so geschätzt, dass ich dann eingeladen werde", so Undav. WM-Debatte um VfB-Star Undav Undav hatte bei der Weltmeisterschaft in der Vorrunde als Joker überzeugt. So erzielte er zum Auftakt gegen Curacao nach Einwechslung zwei Treffer und bereitete ein Tor vor und erzielte im zweiten Spiel beide Tore gegen die Elfenbeinküste. Schon vor dem letzten Gruppenspiel forderten die Fans vehement seinen Startelfeinsatz, Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann ließ ihn jedoch erneut zunächst auf der Bank. Erst im Sechzehntelfinale gegen Paraguay durfte Undav dann von Beginn an mitwirken, das blamable Aus konnte er jedoch nicht verhindern. Die Pleite hatte Undav nach eigenem Bekunden einigermaßen schnell abgehakt: "Das hat ungefähr eine Woche gedauert." In diesen Tagen habe er allerdings nochmal viele "Szenarien im Kopf durchgespielt, warum, weshalb, wieso", ins Detail aber ging er nicht: "Keiner von uns hat damit gerechnet und deswegen kam es auch für jeden überraschend, aber wie gesagt, es waren so Gedankenspiele nur für mich", erklärte der Angreifer.

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