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Nationalparks in den USA: Yosemite erlebt Verkehrschaos und Personalmangel

Welt

Ich stehe hier am Lower Yosemite Fall. Es ist ein ganz normaler Sonntag im Sommer und man sieht, es sind unglaubliche Mengen von Menschen, die hierhergekommen sind. Früher war das so, bis zur Regierung Trump, da gab es ein Reservierungssystem. Da musste man sich für gewisse Slots vorher eintragen und man wurde nur reingelassen, wenn man eine Reservierung hatte. Das ist jetzt komplett aufgehoben worden. Dann kommt es manchmal hier wirklich zu chaotischen Szenen. Und es ist die Frage: Was haben die Besucher davon, wenn sie erst ewig im Stau stehen, am Kassenhäuschen, am Eingang des Parks. Dann müssen sie einen Parkplatz suchen. Dann müssen sie sich hier über die oft verstopften Wege den Weg bahnen zu den Attraktionen. Und dann, wenn man dort ist, fühlt es sich ein bisschen an wie Disneyland. Das Problem ist, diese Menschen, die drängen sich fast alle im Yosemite Valley zusammen, also einem Tal, was etwa auf 1200 Meter liegt. Und dann stehen die Menschen in ihren Autos manchmal stundenlang an. Sogar in Gegenden, wo dann manchmal Steinschläge runterkommen können. Aber dann geht es weiter. Im Tal stauen sich die Autos. Es gibt nicht genug Parkplätze und die Leute in ihrer Not parken dann manchmal wirklich ihre Autos in den Wiesen, in den heiligen Wiesen gewissermaßen des Yosemite Nationalparks. Und dieser Teil heißt Mariposa Grove. Und Mariposa Grove ist berühmt für seine Sequoias. Sequoias sind diese besonders riesigen Bäume. Hier sieht man gerade einen umgefallenen Sequoia hinter mir. Aber was ich nicht gesehen habe auf dem Trail war auch nur einen einzigen Ranger. Und das ist außergewöhnlich. Weil früher war das immer so, auch wenn ich früher mal im Yosemite Nationalpark war, da waren überall Ranger. Und das sagen uns immer wieder Besucher, dass sie auf den Rundwegen überhaupt keine Ranger mehr sehen. Seit Donald Trump sein Amt angetreten hat im Januar 2025, haben die US-Nationalparks fast 25 Prozent ihres Personals eingebüßt und es gab am Anfang einige Kündigungen. Und es ist auch so, dass dann viele Menschen gesagt haben: Ich möchte nicht mehr für die Nationalparks arbeiten, so wie gerade der Zustand von denen ist. Wenn keine Ranger da sind, dann kann das gefährlich sein. Also wenn es dann mal doch einen Unfall gibt oder so und dann ist eben niemand da zum Helfen. Da kann man einfach nur hoffen, dass nichts passiert. Also es gibt hier ganz schön Ärger und ganz schön Spannungen in den Nationalparks. Aber man muss auch sagen, also wenn man mal da ist, und wenn mal gerade nicht die Menschenmassen da sind, ist es hier auch einfach wunder, wunder, wunderschön.

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