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Nato-Gipfel in Ankara: Meloni blockiert die Milliarden-Hilfe für Ukraine

Welt

Kurz vor Nato-Gipfel Meloni blockiert wohl Milliarden für Ukraine Von t-online Aktualisiert am 02.07.2026 - 03:51 UhrLesedauer: 2 Min. Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00 Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Die Nato trifft sich kommende Woche zum Gipfel in Ankara. Da kommt es ungelegen, dass sich Italien nun gegen eine Hilfszusage für die Ukraine stellt. Kurz vor dem Nato-Gipfel in der Türkei in der kommenden Woche verweigert sich Italien offenbar Hilfszusagen für die Ukraine. Nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" blockiert die Regierung von Giorgia Meloni langfristige militärische Hilfszusagen der Allianz für die ukrainische Armee. Am 7. und 8. Juli kommen die Nato-Staaten zum Gipfel in Ankara zusammen. Streitpunkt ist, ob die 2024 in Washington vereinbarte Zielmarke von jährlich rund 40 Milliarden Euro Militärhilfe für die Ukraine beibehalten werden soll. Damals sagten die Verbündeten zu, der Ukraine 2024 Unterstützung in dieser Höhe zu gewähren und diesen Betrag in den Folgejahren als Richtwert zu nutzen, ohne ihn jedoch verbindlich langfristig festzuschreiben. Der damalige US-Präsident Joe Biden wollte seinen Nachfolger nicht binden; der neue Präsident Donald Trump strich später die US-Beiträge zu diesem Hilfsrahmen. Nun beraten die übrigen Bündnisstaaten in Ankara, ob und wie sie den wegfallenden US-Anteil ausgleichen und die 40‑Milliarden‑Marke dennoch halten können. In der Schlussempfehlung für den Nato-Gipfel kommende Woche sollte insgesamt sogar ein Betrag von rund 70 Milliarden Euro pro Jahr bis zum Jahr 2027 festgeschrieben werden, da zusätzlich noch 30 Milliarden Euro von der EU dazukommen. Auch mit diesem Zeitrahmen ist Italien nun offenbar nicht einverstanden. Aus informierten Diplomatenkreisen heißt es laut "FAZ", die Meloni-Regierung wehre sich gegen eine längerfristige Zusage mit der Jahreszahl 2027.

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