Nato-Gipfel: Kaum da, greift Trump wieder nach Grönland
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Ankara –Kaum ist Donald Trump beim Nato-Gipfel in der Türkei angekommen, sorgt er schon wieder für Wirbel! Der US-Präsident bekräftigte erneut seinen Anspruch auf Grönland – und machte klar, dass er die strategisch wichtige Arktisinsel weiterhin unter US-Kontrolle sehen will. Bei einem Treffen mit dem türkischen Machthaber Recep Tayyip Erdogan (72) erklärte Trump : „Grönland sollte von den Vereinigten Staaten kontrolliert werden, nicht von Dänemark .“ Konkrete Schritte oder neue Drohungen kündigte Trump zwar nicht an. Doch seine Botschaft ist eindeutig: Von seinen Plänen für Grönland rückt er keinen Millimeter ab. Trump warnt Europa vor Migration Stattdessen drohte Trump erneut den europäischen Verbündeten: „Wir könnten alle unsere Soldaten aus Europa abziehen.“ Eine konkrete Ankündigung machte der US-Präsident allerdings nicht. Zugleich warnte Trump vor den Folgen der europäischen Einwanderungs- und Energiepolitik. Europa sei heute ein völlig anderer Ort als noch vor 20 Jahren. Sollten die Europäer nicht vorsichtig sein, werde es „kein Europa mehr geben“. 124,7 Milliarden Euro für die Bundeswehr Während Trump die Europäer kritisierte, meldete Deutschland der Nato erneut Rekordausgaben für die Verteidigung. Nach Daten des Bündnisses, die zum Auftakt des Gipfels in Ankara veröffentlicht wurden, veranschlagt die Bundesregierung für das laufende Jahr 124,7 Milliarden Euro. Damit steigen die deutschen Militärausgaben auf einen neuen Höchststand. Grönland-Übernahme ist „einzige Lösung“ Bereits am Wochenende hatte ein hochrangiger US-Regierungsbeamter deutlich gemacht, dass Washington weiter auf eine Übernahme Grönlands setzt. „Wir sind nach wie vor der Ansicht, dass dies der beste Weg ist, den Verteidigungsbedarf der Nato in Bezug auf Grönland zu decken“, sagte der Beamte vor Journalisten. Er verwies auf „rege Marineaktivitäten“ rund um die Insel und erklärte weiter: „Bislang sehen wir als einzige Lösung den Erwerb Grönlands durch die Vereinigten Staaten.“ Andere Optionen würden zwar geprüft. Welche das seien, ließ er aber offen. Streit mit Dänemark hält an