NBA - LeBrons Superteam mit den Sixers im Check: Ein riesige Baustelle bleibt
Das Superteam der Sixers mit LeBron im Check: Ein riesige Baustelle bleibt LeBron James hat sich für die Philadelphia 76ers entschieden - und nun? Der Kader ist in der Spitze exquisit besetzt, doch gewisse Fragezeichen bleiben. Wir haben mal genauer auf den derzeitigen Kader geblickt. USA TODAY Sports via Reuters Con Nuggets Grizzlies Basketball Dazu sei gesagt: Es ist wahrscheinlich, dass es Veränderungen geben wird. Berichten zufolge ist Kentavious Caldwell-Pope ein Kandidat, der für das Minimum als 3-and-D-Spezialist kommen könnte. Entsprechend müssten dann andere das Team verlassen. picture alliance / ASSOCIATED PRESS GUARD - Tyrese Maxey Das gilt sicher nicht für Maxey. Der Guard ist wieselflink und hat einen guten Dreier im Gepäck. 28 Punkte erzielte Maxey im Schnitt, auch weil Paul George und Joel Embiid immer wieder fehlten. Zur Belohnung wurde der Aufbauspieler zum zweiten Mal All-Star IMAGO/Icon Sportswire VJ Edgecombe Der Nr.3-Pick von 2025 spielte sich im Vorjahr umgehend in der Starting Five fest und hatte in den Playoffs sogar ein 30-Punkte-Spiel. Der Mann von den Bahamas ist enorm dynamisch und dazu ein physischer Verteidiger. Der Dreier wackelt noch, doch auch in ihm könnte langfristig ein All-Star stecken. Bill Streicher-Imagn Images Labaron Philon Jr. Philly schnappte bei ihm mit dem 22. Pick zu. Der Rookie ist ein starker Offensivspieler, der von überall scoren kann. Offen ist natürlich, wie das in der NBA aussehen wird, dazu wird er vor allem defensiv Probleme haben. Getty Images Anfernee Simons Ein weiteres Schnäppchen für die Sixers. Simons war für die Celtics einer der Kandidaten für Sixth Man of the Year, bevor man den Guard nach Chicago tradete. Ein brandgefährlicher Schütze, der aber auch sehr schmächtig ist. Für zwölf Millionen Dollar über zwei Jahre lässt sich hier aber nicht meckern. picture alliance / abaca Dalen Terry Sein Vertrag ist nicht garantiert, was ihn zu einem automatischen Wackelkandidaten macht. Terry hat seine Stärken in der Verteidigung, wo er mit viel Energie auftritt. Offensiv konnte der 23-Jährige aber bisher nicht viel anbieten. David Banks-Imagn Images FORWARD - Jaylen Brown Viel wurde über seinen Abschied aus Boston geschrieben. Fakt ist, dass Brown ein ehemaliger Finals-MVP ist, der auf beiden Seiten des Feldes elitär sein kann. Statistisch gesehen war es mit fast 30 Punkten im Schnitt die beste Saison seiner Karriere, allerdings gibt es auch Experten, die behaupten, dass Brown seine Mannschaften nicht besser machen würde. Der Forward wird sich beweisen wollen. IMAGO/Marty Jean Louis LeBron James Gewinnt LeBron auch mit seinem vierten Team ein Titel? Es wäre ein Novum. Sicherlich hat der 41-Jährige nicht mehr die Klasse vergangener Tage, dennoch ist LeBron weiter ein Spieler auf All-Star-Niveau, der vermutlich wieder den verkappten Spielmacher geben und als dritte oder vierte Option in Erscheinung treten wird. IMAGO/ZUMA Press Wire Justin Edwards Edwards hat die Anlagen, um ein solider Rollenspieler zu sein. Er trifft die offenen Dreier solide und arbeitet in der Defense. Im Vorjahr waren es immerhin 6 Punkte im Schnitt bei einer Dreierquote von 37,2 Prozent. Darauf lässt sich für seine dritte Saison in der NBA aufbauen. IMAGN IMAGES via Reuters Connect Jabari Walker Auch Walker wird um seinen Platz zittern, sein Vertrag ist ebenfalls nicht garantiert. Der 23-Jährige ist ein physischer Flügelspieler, dem aber der Wurf fehlt. Das sind nur bedingt Attribute, die die neuen Sixers benötigen. IMAGN IMAGES via Reuters Connect Dean Wade Wade ist dagegen ein perfekter Rollenspieler. Er selbst braucht den Ball nicht, kann mehrere Positionen verteidigen, hat Gardemaß für den Flügel und trifft seine Dreier hochprozentig. Es ist ein Spieler, wie gemacht für ein LeBron-Team. Umso besser sieht es für Philly aus, die Wade im Sommer mit einem Vierjahresvertrag aus Cleveland loseisten. IMAGO/Marty Jean Louis Dominick Barlow Noch so ein Rollenspieler, der die kleinen Dinge macht. Barlow arbeitet hart unter den Brettern und leistet die Drecksarbeit. Sein fehlender Wurf könnte ein Problem sein, aber für einige Minuten sollte der 23-Jährige durchaus für Entlastung sorgen. IMAGN IMAGES via Reuters Connect CENTER - Joel Embiid Wieder stoppten Verletzungen den Ex-MVP, in 38 Spielen legte Embiid 27 Punkte und acht Rebounds im Schnitt auf. Seine Präsenz sorgte aber dafür, dass die Sixers die Serie gegen die Celtics noch umbogen. An seiner Qualität gibt es keine Zweifel, doch hält sein Körper wirklich einen tiefen Playoff-Run durch? In zwölf Jahren gab es darauf noch keine Antwort. Bill Streicher-Imagn Images Adem Bona Der Türke hat keinen garantierten Vertrag, dennoch sollte er seinen Platz als Shotblocker sicher haben. Er übernimmt vermutlich die Rolle des Backups von Embiid, nachdem Andre Drummond die Franchise gen New York verlassen hat. Wendell Cruz-Imagn Images Ariel Hukporti Oder kann sich Hukporti durchsetzen? Der deutsche Center war stets zur Stelle, wenn ihn die Knicks brauchten. Durch Embiids Verletzungsprobleme wird auch er auf seine Einsätze kommen. Spielt harte Defense, attackiert die Bretter und räumt unter dem Korb auf. Scott Wachter Johni Broome Ob Broome wirklich spielen wird, ist schwer zu sagen. Als vierter Center wird er Geduld zeigen müssen. In seiner Rookie-Spielzeit zeigte der Australier zumindest nicht viel, was mehr Spielzeit rechtfertigen würde. IMAGN IMAGES via Reuters Connect COACH - Nick Nurse Der ehemalige Raptors-Coach ist ein echter Taktik-Fuchs, ist in Philadelphia aber nicht unumstritten. Dennoch sagt man ihm nach, dass er zumeist aus seinen Teams das Maximum rausholt. Es dürfte spannend werden, wie er so viel Offensiv-Power unter einen Hut bekommen möchte und gleichzeitig eine stabile Defense bildet. picture alliance / ASSOCIATED PRESS FAZIT In Sachen Star-Power dürfte dies das beste Team seit den Golden State Warriors mit Kevin Durant sein. Ob die Teile aber auch passen, wird sich zeigen. Vor allem defensiv hat der Kader nicht viel anzubieten, dazu muss man bei LeBron und Embiid immer Verletzungspausen einrechnen. Gut möglich, dass man in der Regular Season nicht alles sieht. Das ultimative Ziel sind eben die Playoffs und dann die Finals. Winslow Townson-Imagn Images