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Ndikom, Schulz - zack-zack: Erster Preußen-Sieg im Sack!

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TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Lange Zeit sah‘s in Wehen Wiesbaden nicht danach aus, als würden die „Adlerträger“ das bessere Ende für sich haben. Dann aber trotzten sie mit viel Kampf und Leidenschaft allen Widerständen. Und fuhren beim 3:1 auch dank ihrer starken Bank-Spieler drei gaaanz wichtige Punkte ein. Ndikom, Schulz – zack-zack-zack. Erster Preußen-Sieg im Sack! Einen schöneren Start in die neue Drittliga-Saison hätten sich die Münsteraner kaum vorstellen können. „Ein besseres Spiel dagegen schon,“ gab Trainer Thomas Wörle (44) nach dem Abpfiff unumwunden zu, „in vielen Phasen war bei uns - gerade spielerisch - noch sehr viel Sand im Getriebe. Damit habe ich allerdings gerechnet. Schließlich muss sich die neu formierte Mannschaft erst finden.“ Dafür stimmte schon die Einsatzbereitschaft – und zwar zu 100 Prozent! Denn obwohl die favorisierten Hausherren über weite Strecken das dominantere Team waren, setzten die „Schwarz-Weiß-Grünen“ die entscheidenden Nadelstiche. „Man of the Match“ dabei – Montell Ndikom (21). Der Neuzugang von Hannover II saß beim Anpfiff zwar noch draußen, kam aber schon nach 13 Minuten für den angeschlagenen Joshua Mees (30/Adduktorenreizung) auf den Rasen. Mit zwei Toren bei seiner Preußen-Premiere sorgte er schließlich für großen Jubel. Gerade auch bei den rund 1500 mitgereisten Fans, die unter den 4534 Gesamt-Zuschauern in der Brita-Arena klar tonangebend waren. Die 27. Minute: Wiesbadens Justin Janitzek (22) mit Rückpass-Roller auf seinen Keeper Florian Stritzel (32), der bei der Annahme unkonzentriert über den Ball tritt. Ndikom setzt energisch nach und drückt die Kugel zur glücklichen Führung über die Linie. Ein Geschenk allerdings auch der Ausgleich. Nach Harmlos-Schubser von Preußen-Kapitän Niko Koulis (27) im Strafraum gegen Janitzek zeigt der schwache Schiedsrichter Assad Nouhoum (32/Fürstenfeldbruck) auf den Punkt. Ein zweifelhafter Elfer, den sich SVWW-Torjäger Moritz Flotho (24) nicht nehmen ließ. Keine Chance für den ansonsten bärenstarken Morten Behrens (26) zwischen Münsters Pfosten. Im zweiten Durchgang der nächste fragwürdige Strafstoß. Diesmal jedoch für die Gäste. Ndikom geht nach einer leichten Berührung von Gegenspieler Max Brandt (25) zu Boden. Wieder folgt überraschend der Pfiff (76.). Ganz stark: Der „Gefoulte“ selbst zeigt Eier, schnappt sich das Spielgerät und jagt es eiskalt in die Maschen. Wörle ehrlich: „Mir schwebte eigentlich ein anderer Schütze vor. Aber Monti hat Mut gezeigt und sich sicher gefühlt. Hut ab dafür!“ Die Wehen Wiesbadener, die definitiv zum Kreis der ambitionierten Aufstiegskandidaten zählen, setzten in der Schlussphase natürlich alles auf eine Karte – und wurden in der Nachspielzeit klassisch ausgekontert. Münsters Leon Tasov (21), erst in der 68. Minute für Louis Kolbe (23) eingewechselt, mit prima Lauf über die rechte Seite. Perfekte Flanke auf „Joker“ Marvin Schulz junior (22), der – erst 20 Sekunden auf dem Feld – mit seiner ersten Ballberührung endgültig den Deckel drauf macht.

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