NDR Talk Show: Haben Enten einen großen Penis?
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Bei der „NDR Talk Show“ ging es am Freitagabend ungewohnt schlüpfrig zu! Das Moderatorinnen-Duo Barbara Schöneberger (52) und Bettina Tietjen (66) hatte neben den üblichen Promi-Gästen auch Sexualberaterin Jill Tammling (38) eingeladen. Da blieb natürlich auch das Thema Penis nicht aus. Und Wissenschaftsjournalist Dirk Steffens (58) sorgte für einen besonders kuriosen Exkurs ins Tierreich.
Augenzwinkernd erklärte der Naturfilmer: „Die Evolution ist wirklich gemein. Fast alle männlichen Tiere haben einen Penisknochen. Nur der Mann hat das verloren.“ Für Männer sei das ein Riesending. Oder eben auch nicht, ergänzte er schmunzelnd. Um dann diesen tierischen Fakt zu liefern: Steffens behauptete gegenüber Barbara Schöneberger , dass männliche Enten einen erstaunlich langen Penis hätten: „Unglaublich, was ein Erpel alles ausfahren kann.“ Für Comedy-Queen Ilka Bessin (54) die perfekte Steilvorlage: „Ich kann kein Tier mehr normal angucken. Bei jeder Ente, die ich treffe, werde ich denken: ‚Wow!‘“, scherzte sie.
Enten haben tatsächlich einen XXL-Penis
So lustig das alles klingt – der Talkshow -Spruch ist wissenschaftlich begründet. Denn: Während die meisten männlichen Vögel gar keinen besitzen, haben Erpel einen Penis, der im Vergleich zum Mini-Entenkörper maximal groß sein kann. Mit solch einem XXL-Exemplar ist etwa die Argentinische Ruderente ausgestattet. Ihr Geschlechtsteil kann im ausgestreckten Zustand bis zu 42 cm groß werden – länger als manche der Enten selbst, bei denen die Kleinsten nur 36 cm messen. Diesen XXL-Rekord erreichen unsere heimischen Stockenten allerdings nicht. Bei ihnen ist das beste Stück mit 10–15 cm deutlich kürzer – im Vergleich zu ihrer Körperlänge von 50–65 cm aber auch nicht winzig.
Spiralförmiger Aufbau
Hinzu kommt: Der Entenpenis ist spiralförmig und kann bei der Paarung rasant ausgestülpt werden. Warum die Natur ausgerechnet bei Enten derart aufgerüstet hat, hängt mit ihrem Fortpflanzungsverhalten zusammen. Bei vielen Arten paaren sich Weibchen mit mehreren Männchen. Der weibliche Fortpflanzungstrakt ist deshalb mit Windungen und Sackgassen versehen, die beeinflussen können, welches Sperma letztlich zur Befruchtung gelangt.
Wer künftig beim Spaziergang eine Ente sieht, darf tatsächlich denken: „Wow!“