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Neapel: Erdbeben bei Neapel verursacht Verletzte und Schäden

Welt

Rund um die süditalienische Großstadt Neapel hat es in der Nacht mehrere Nachbeben gegeben. Das Nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) registrierte nach dem Erdstoß am Abend mit einer Stärke von 4,7 zahlreiche Nachbeben bis in den Morgen hinein, darunter ein besonders starkes der Stärke 3,8. Das Epizentrum lag in den Phlegräischen Feldern. Es war das stärkste Erdbeben seit etwa 40 Jahren. Nach Angaben der Behörden wurden in der Region 21 Menschen verletzt. Besonders betroffen war die Küstenstadt Pozzuoli. Mauern und Fassadenteile stürzten dort herab, Tuffsteinhänge gaben den Stößen nach. Felsbrocken und Trümmerteile beschädigten zudem Autos und Gebäude. Die Behörden richteten noch am Abend ein Krisenzentrum ein. Phlegräische Felder sind Europas größter aktiver Supervulkan Der erste Erdstoß und die weiteren Nachbeben waren vor allem in den Ortschaften rund um die Phlegräischen Felder, aber auch in Neapel sowie auf den Inseln Ischia und Procida deutlich zu spüren. Zahlreiche Menschen verließen ihre Häuser und verbrachten die Nacht auf der Straße. Es kam zudem zu Stromausfällen in einigen betroffenen Gegenden. Die Phlegräischen Felder sind ein Gebiet mit hoher vulkanischer Aktivität. Sie werden seit geraumer Zeit von zahlreichen kleinen sowie teils auch stärkeren Erdbeben heimgesucht. Sie sind Europas größter aktiver Supervulkan. Supervulkane zeichnen sich durch eine besonders große Magmakammer und enorme Gewalt aus: Anders als normale Vulkane explodieren Supervulkane regelrecht. Erst vergangenes Jahr hatte die Regierung in Rom neue Maßnahmen und Pläne für den Schutz von Hunderttausenden auf den Weg gebracht.

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